Min­de­s­t­ur­laub trotz Job-Un­ter­bre­chung

Rheinische Post Goch - - POLITIK -

ER­FURT (epd) Nach ei­ner kurz­fris­ti­gen Un­ter­bre­chung des Ar­beits­ver­hält­nis­ses darf der Ar­beit­ge­ber nicht den ge­setz­li­chen Min­de­s­t­ur­laub kür­zen. Dies hat das Bun­des­ar­beits­ge­richt in Er­furt ent­schie­den und da­mit ei­nem In­nen­dienst­mit­ar­bei­ter im Ver­kauf recht ge­ge­ben (Az.: 9 AZR 224/14). Das Bun­des­ur­laubs­ge­setz sieht vor, dass bei ei­ner Kün­di­gung zum 30. Ju­ni ei­nes Jah­res der Ar­beit­neh­mer An­spruch auf ein Zwölf­tel des Jah­res­ur­laubs für je­den vol­len Mo­nat des Be­ste­hens des Ar­beits­ver­hält­nis­ses hat.

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