Freu­den­trä­nen bei Fa­mi­li­en­tref­fen von Ko­rea­nern

Rheinische Post Goch - - POLITIK -

SEO­UL (ap) Nach mehr als ein­jäh­ri­ger Un­ter­bre­chung dür­fen sich seit ges­tern wie­der jahr­zehn­te­lang ge­trenn­te Ko­rea­ner aus Nord und Süd drei Ta­ge lang tref­fen. Rund 390 meist hoch­be­tag­te Süd­ko­rea­ner reis­ten in das nord­ko­rea­ni­sche Tou­ris­ten­ge­biet am Dia­man­ten­berg, um 140 nord­ko­rea­ni­sche Ver­wand­te zu tref­fen. Die Fa­mi­li­en­zu­sam­men­füh­rung ge­hört zum Ver­such ei­ner in­ner­ko­rea­ni­schen Aus­söh­nung. Sie fällt oft po­li­ti­schen Span­nun­gen zum Op­fer. Die Fa­mi­li­en­tref­fen sind hoch­e­mo­tio­nal und trä­nen­reich, weil die meis­ten süd­ko­rea­ni­schen Be­wer­ber um ei­nen Platz sehr alt sind. Fast die Hälf­te der 130.410 Süd­ko­rea­ner, die ei­ne Fa­mi­li­en­zu­sam­men­füh­rung be­an­trag­ten, sind in­zwi­schen ver­stor­ben.

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