Gift fehlt – Ohio ver­schiebt Hin­rich­tun­gen

Rheinische Post Goch - - POLITIK -

WASHINGTON (epd) We­gen Schwie­rig­kei­ten beim Be­schaf­fen von Gift hat der US-Bun­des­staat Ohio al­le für das Jahr 2016 ge­plan­ten Hin­rich­tun­gen aus­ge­setzt. Die Jus­tiz­voll­zugs­be­hör­de teil­te mit, es sei „au­ßer­or­dent­lich kom­pli­ziert ge­wor­den, die Wirk­stof­fe zu kau­fen“. Die elf für 2016 ge­plan­ten Hin­rich­tun­gen wür­den auf die Jah­re 2017 bis 2019 ver­scho­ben. In den Ver­ei­nig­ten Staa­ten wird die Be­schaf­fung von Mit­teln für den Gift­cock­tail für Hin­rich­tun­gen zu­neh­mend zum Pro­blem. Aus­län­di­sche Fir­men lie­fern nicht mehr, und US-Phar­ma­kon­zer­ne ge­hen auf Dis­tanz zur Hin­rich­tungs­pra­xis. Wie die „New York Ti­mes“be­rich­te­te, hat zu­dem die US-Arz­nei­mit­tel­be­hör­de die Ein­fuhr von Dro­gen zur Hinrichtung ver­bo­ten.

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