Ir­land ord­net Er­mitt­lun­gen ge­gen Face­book an

Rheinische Post Goch - - WIRTSCHAFT -

DU­BLIN (rtr) Das obers­te iri­sche Ge­richt hat Er­mitt­lun­gen we­gen der Ge­schäfts­prak­ti­ken bei Face­book an­ge­ord­net. Da­zu sei die Auf­sichts­be­hör­de ver­pflich­tet, nach­dem der Eu­ro­päi­sche Ge­richts­hof in ei­ner Grund­satz­ent­schei­dung An­fang Ok­to­ber der Wei­ter­ga­be von per­so­nen­be­zo­ge­nen Da­ten Gren­zen ge­setzt ha­be, teil­te der iri­sche High Court mit. Die iri­sche Da­ten­schutz­be­hör­de hat­te Er­mitt­lun­gen zu­nächst ab­ge­lehnt. Der Rechts­an­walt von Face­book kün­dig­te ei­ne „kon­struk­ti­ve Mit­ar­beit“bei den Un­ter­su­chun­gen an. Face­book hat sei­ne eu­ro­päi­sche Zen­tra­le in Ir­land. Des­halb hat­te ein ös­ter­rei­chi­scher Stu­dent vor ei­nem iri­schen Ge­richt ge­gen das Sam­meln sei­ner Da­ten durch das so­zia­le Netz­werk Face­book ge­klagt. Das obers­te eu­ro­päi­sche Ge­richt er­klär­te vor zwei Wo­chen das „Sa­fe Har­bour“-Ab­kom­men zwi­schen den USA und der Eu­ro­päi­schen Uni­on zum Aus­tausch von per­sön­li­chen Da­ten für un­gül­tig.

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