Ein­fach laut brül­len

Rheinische Post Goch - - GRENZLAND POST -

Dar­über soll­ten wir mal be­rich­ten? Sa­gen Sie es uns!

Der Vier­jäh­ri­ge brüllt wie am Spieß. Schreit sei­nen Är­ger in die Welt hin­aus. Hört erst auf, als es zu an­stren­gend wird. Spielt dann putz­mun­ter wei­ter, hat den Är­ger ver­ges­sen. So geht Frust­be­wäl­ti­gung. War­um kön­nen wir Er­wach­se­nen das nicht? Okay, es wür­de nicht sou­ve­rän wir­ken, wenn wir mit hoch­ro­tem Kopf laut­hals in der Ge­gend her­um­brül­len wür­den. Aber gibt es Al­ter­na­ti­ven? Aber klar. Ku­chen in sich rein­st­op­fen? Mit dem Heiß­luft­bal­lon fah­ren? Holz ha­cken in Ka­na­da? Ku­chen – macht fett. Heiß­luft­bal­lon – zu ge­fähr­lich. Ka­na­da – zu teu­er. Da bleibt nur: laut brül­len und wei­ter­ma­chen. IS

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