25 Jah­re Braut­mo­den in Kle­ve

Rheinische Post Goch - - LOKALE WIRTSCHAFT - VON ANN-LEA WOITGE

Das Braut- und Abend­mo­den­ge­schäft fei­ert 25-jäh­ri­ges Ju­bi­lä­ums­kol­lek­ti­on.

KLE­VE Ein bo­den­lan­ges, wei­ßes Kleid, trä­ger­los, am Ober­kör­per mit Spit­ze: So könn­te ein tra­di­tio­nel­les Braut­kleid aus­se­hen. Na­tür­lich gibt es heut­zu­ta­ge ei­ne gro­ße Aus­wahl an Hoch­zeits­klei­dern und nicht al­le wol­len ein tra­di­tio­nel­les Kleid. Bei dem Braut- und Abend­mo­den -Ge­schäft Me­ché-Het­zel, Ka­va­ri­ner­stra­ße 63, gibt es ei­ne gro­ße Aus­wahl an Braut- und Abend­mo­de. Die­ses Jahr fei­ern Ri­ta van der Me­ché-Het­zel und ih­re Toch­ter Sa­rah Me­ché-Het­zel-Hütz, 25 jäh­ri­ges Be­ste­hen des Klei­der­la­dens.

„Vor 25 Jah­ren ha­be ich das Ge­schäft an der Ka­va­ri­ner­stra­ße ge­grün­det. Seit dem wer­den dort haupt­säch­lich Hoch­zeits­klei­der ver­kauft“, sagt Ri­ta van der Me­chéHet­zel. Spe­zi­ell für das Ju­bi­lä­ums­jahr gibt es ei­ne Ju­bi­lä­ums-Kol­lek­ti­on: „Wir bie­ten hoch­wer­ti­ge Hoch- zeits­klei­der an, die nor­ma­ler­wei­se et­wa 1000 Eu­ro kos­ten. Jetzt gibt es 25 Pro­zent auf die­se Kol­lek­ti­on und we­gen des Ju­bi­lä­ums kos­ten die Klei­der zwi­schen 700 und 759 Eu­ro“, er­zählt die Ge­schäfts­füh­re­rin. In der Som­mer­zeit bei­spiels­wei­se gibt es auch ei­ne gro­ße Aus­wahl an Schüt­zen­fest­klei­dern. Im Früh­jahr wer­den seit ei­ni­ger Zeit auch Abi­ball­klei­der an­ge­bo­ten, so Me­ché-Het­zel. Die Abi­bäl­le sei­en im­mer gla­mou­rö­ser und für die Schü­le­rin­nen sei es wich­tig, ein schö­nes, in­di­vi­du­el­les Kleid zu tra­gen. Als Randsor­ti­ment wer­den auch so ge­nann­te „Cock­tail­klei­der“, sprich Abend­klei­der, an­ge­bo­ten.

„Wir le­gen sehr viel Wert auf Kun­den­be­treu­ung und in­di­vi­du­el­le Be­ra­tung. Wir blei­ben al­so auch mal et­was län­ger ar­bei­ten, wenn es nö­tig ist. Wenn ei­ne Braut vor La­den­schluss kei­ne Mög­lich­keit hat, sich um ein Kleid zu küm­mern, kön­nen wir sie nach Ab­spra­che auch mal nach La­den­schluss be­ra­ten“, sagt Ri­ta van der Me­ché-Het­zel. Au­ßer­dem bie­tet das Ge­schäft auch ei­ne Haus­ei­ge­ne Schnei­de­rei an: „So kön­nen die Käu­fe­rin­nen bei Be­darf ihr Kleid di­rekt vor Ort än­dern las­sen. In der Som­mer­zeit kommt es auch mal vor, dass ei­ne Schüt­zen­kö­ni­gin mor­gens vor Auf­tritt auf dem Thron noch ei­ne Än­de­rung an ih­rem Kleid vor­neh­men muss. Dann wür­den wir spon­tan auch mor­gens ei­ne Än­de­rung vor­neh­men. Das ist mit in­di­vi­du­el­le Be­ra­tung ge­meint.“

Mitt­ler­wei­le ist das Ge­schäft nicht mehr ein ein­zel­ner Be­trieb, denn vor elf Jah­ren ist ih­re Toch­ter, Sa­rah van der Me­ché-Het­zel-Hütz mit in das Ge­schäft ein­ge­stie­gen und In­ha­be­rin ge­wor­den. Jetzt lei­ten Mut­ter und Toch­ter das Ge­schäft ge­mein­sam. Mit ei­ner Schnei­de­rin sei­en sie ein „Drei-Mann-Ge­schäft“.

FO­TO: VERBEET

Ri­ta van der Me­ché-Het­zel (re.), Theo­dor Brau­er (Mit­te) und Sa­rah van der Me­ché-Het­zel-Hütz.

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