Ne­tan­ja­hu: Ho­lo­caust war Idee von Pa­läs­ti­nen­sern

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JE­RU­SA­LEM/BERLIN (RP) Un­mit­tel­bar vor sei­nem Deutsch­land­be­such sorgt Is­ra­els Mi­nis­ter­prä­si­dent Ben­ja­min Ne­tan­ja­hu mit ei­ner Aus­sa­ge zur „End­lö­sung“für Un­mut. Bei ei­nem Zio­nis­ten­kon­gress in Je­ru­sa­lem hat­te Ne­tan­ja­hu er­klärt, Adolf Hit­ler ha­be die Ju­den ur­sprüng­lich nicht ver­nich­ten wol­len. Erst der Je­ru­sa­le­mer Groß­muf­ti Mo­ham­med Amin al Hus­s­ei­ni ha­be ihn im No­vem­ber 1941 da­zu ge­bracht. Is­rae­li­sche Op­po­si­ti­ons­po­li­ti­ker kri­ti­sier­ten das als Ge­schichts­ver­dre­hung. Die Bun­des­re­gie­rung be­kann­te sich aus­drück­lich zu der deut­schen Ver­ant­wor­tung für den Ho­lo­caust. „Ich se­he kei­nen Grund, dass wir un­ser Ge­schichts­bild in ir­gend­ei­ner Wei­se än­dern“, sag­te Re­gie­rungs­spre­cher Stef­fen Seibert.

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