Der Etat soll­te dau­er­haft schul­den­frei sein

Rheinische Post Goch - - STIMME DES WESTENS -

Pla­nung Die Bun­des­re­gie­rung plant ih­re Fi­nan­zen im Fünf­jah­res­zeit­raum. Da­bei wird der Fi­nanz­plan, der mit dem ab­ge­schlos­se­nen Haus­halts­jahr be­ginnt, mit je­dem neu­en Haus­halt je­weils um ein Jahr fort­ge­schrie­ben. In ihm sind die Flücht­lings­aus­ga­ben noch nicht be­rück­sich­tigt, an­ders als im Bun­des­etat. Dort hat Schäu­b­le schon ei­nen zwei­ten Nach­trags­haus­halt ein­ge­bracht. Aus­ga­ben­ent­wick­lung Die Aus­ga­ben des Bun­des stei­gen von 302 (2015) auf 334 Mil­li­ar­den Eu­ro (2019), eben­so die Ein­nah­men. Die Neu­ver­schul­dung bleibt da­her im­mer bei null. Flücht­lings­aus­ga­ben Die schon ein­ge­plan­ten Aus­ga­ben des Bun­des für Flücht­lin­ge sol­len nicht zu neu­en Schul­den füh­ren. Die von Ex­per­ten ge­schätz­ten wei­te­ren Aus­ga­ben sind noch nicht be­rück­sich­tigt.

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