Um­gang mit Ge­schie­de­nen spal­tet Syn­ode

Rheinische Post Goch - - POLITIK -

ROM (kna) Die im Va­ti­kan ta­gen­de Bi­schofs­syn­ode über Ehe und Fa­mi­lie ist un­eins über den kirch­li­chen Um­gang mit wie­der­ver­hei­ra­te­ten Ge­schie­de­nen. Das geht aus den Stel­lung­nah­men der Ar­beits­grup­pen her­vor. Dem­nach spre­chen sich drei der 13 Grup­pen aus­drück­lich für ei­ne Bei­be­hal­tung der der­zei­ti­gen of­fi­zi­el­len Pra­xis aus. Sie schließt Ge­schie­de­ne, die ei­ne zwei­te zi­vi­le Ehe ein­ge­gan­gen sind, vom Kom­mu­nion­emp­fang aus. Die­se Po­si­ti­on wird von zwei eng­lisch­spra­chi­gen und ei­ner fran­zö­sisch­spra­chi­gen Grup­pe ver­tre­ten. Vier Grup­pen for­dern je­weils ei­ne sorg­fäl­ti­ge Prü­fung des Ein­zel­falls un­ter Auf­sicht des Orts­bi­schofs oder Beicht­va­ters und schlie­ßen ei­ne Zu­las­sung zur Kom­mu­ni­on dann nicht grund­sätz­lich aus. Hier­zu zählt die deutsch­spra­chi­ge so­wie ei­ne fran­zö­sisch­spra­chi­ge und ei­ne ita­lie­ni­sche Grup­pe. Die­se Grup­pe so­wie zwei wei­te­re Ge­sprächs­zir­kel spre­chen sich für ei­ne wei­te­re Son­die­rung des Pro­blems und ei­ne an­schlie­ßen­de Ent­schei­dung des Paps­tes aus. Ei­ne Grup­pe ist ge­teil­ter Mei­nung. Die drei üb­ri­gen äu­ßern sich nur all­ge­mein oder gar nicht zu die­sem The­ma.

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