Deut­sche Woh­nen bläst Über­nah­me von LEG ab

Rheinische Post Goch - - WIRTSCHAFT -

DÜSSELDORF (tor) Der Düs­sel­dor­fer Im­mo­bi­li­en­kon­zern LEG bleibt vor­erst ei­gen­stän­dig. Der Ber­li­ner Wett­be­wer­ber Deut­sche Woh­nen, der vor we­ni­gen Ta­gen die Über­nah­me der LEG an­ge­kün­digt hat­te, macht ei­nen Rück­zie­her. „Das An­ge­bot ist für die Deut­sche Woh­nen-Ak­tio­nä­re nicht at­trak­tiv“, sag­te Deut­sche-Woh­nen­Chef Micha­el Zahn ges­tern Abend. Die LEG ver­such­te, ei­ne an­de­re In­ter­pre­ta­ti­on zu streu­en: „Un­se­re Ak­tio­nä­re wol­len nicht ver­kau­fen“, hieß es. Die ei­gent­li­che Ur­sa­che dürf­te in­des der deut­sche Bran­chen­pri­mus Vo­no­via sein, der die LEG-Deut­scheWoh­nen-Plä­ne durch­kreu­zen will, in­dem er sei­ner­seits die Über­nah­me der Deut­sche Woh­nen plant. Zahn emp­fiehlt sei­nen Ak­tio­nä­ren seit ges­tern, das Vo­no­via-An­ge­bot an­zu­neh­men. An der LEG hat Vo­no­via kein In­ter­es­se. Den rund 1000 LEG-Mit­ar­bei­tern in NRW dürf­te die Wen­dung im NRW-Mo­no­po­ly ge­fal­len. Un­ter dem Dach der Deut­schen Woh­nen wä­re die LEG-Zen­tra­le nach Berlin ge­wan­dert, in Düsseldorf hät­te die Fu­si­on rund 100 LEG-Jobs ge­kos­tet.

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