Letz­tes Pro­jekt der Kul­tur­haupt­stadt 2010 wird rea­li­siert

Rheinische Post Goch - - KULTUR -

BOCHUM (dpa) Mit fünf Jah­ren Ver­spä­tung wird das letz­te Pro­jekt der Kul­tur­haupt­stadt 2010 im Ruhr­ge­biet fer­tig­ge­stellt. Vor der Chris­tus­kir­che in Bochum ent­steht der „Platz des eu­ro­päi­schen Ver­spre­chens“. In 23 wuch­ti­ge Bas­alt­la­va­plat­ten sind die Na­men von 14.726 Eu­ro­pä­ern ein­gra­viert. Je­der steht für ein per­sön­li­ches Ver­spre­chen, das ge­gen­über Eu­ro­pa ab­ge­ge­ben wor­den ist. Ein Jahr­zehnt lang hat der Künst­ler Jo­chen Gerz im Auf­trag der Stadt die Na­men ge­sam­melt. Jetzt wer­den die Plat­ten in den Bo­den ein­ge­las­sen. Zur Ver­zö­ge­rung kam es nach Eng­päs­sen bei der Stadt. Das Land über­nahm nun die letz­ten Kos­ten. Die Na­men der Men­schen, die ihr Ver­spre­chen ab­ge­ge­ben ha­ben, bil­den für Gerz ei­nen Kon­trast zu den Na­men von To­ten aus dem Ers­ten Welt­krieg in der Ge­denk­hal­le der Kir­che.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.