Re­no­vie­rung des Ue­de­mer Pfarr­heims ab­ge­schlos­sen

Rheinische Post Goch - - GOCH / UEDEM -

UEDEM (RP) Drei­ein­halb Jah­re hat­ten Vor­be­rei­tung und Pla­nung in An­spruch ge­nom­men. Seit ei­ni­ger Zeit ist nun die Re­no­vie­rung des Pfarr­heims in Uedem ab­ge­schlos­sen, so dass es durch die Pfarr­ge­mein­de St. Fran­zis­kus wie­der oh­ne Ein­schrän­kun­gen ge­nutzt wer­den kann.

In dem seit den sieb­zi­ger Jah­ren des letz­ten Jahr­hun­derts ge­nutz­ten Bau­werk hat­te sich ei­ni­ger Mo­der­ni­sie­rungs­be­darf an­ge­staut: Die im Ge­bäu­de un­ter­ge­brach­te Haus­meis­ter­woh­nung war re­no­vie­rungs­be­dürf­tig, ei­ni­ge Au­ßen­mau­ern muss­ten ab­ge­dich­tet wer­den und die Fens­ter ent­spra­chen in kei­ner Wei­se mehr den heu­ti­gen An­for­de­run­gen an Raum­kli­ma und Ener­gie­ef­fi­zi­enz.

Für den Haus­halt der Kir­chen­ge­mein­de war dies na­tür­lich ei­ne grö­ße­re Her­aus­for­de­rung, die nur durch maß­geb­li­che Un­ter­stüt­zung des Bis­tums Müns­ter ge­meis­tert wer­den konn­te. Ei­nen we­sent­li­chen Baustein des Pfarr­heims hat der För­der­ver­ein St. Fran­zis­kus mög­lich ge­macht. „Wäh­rend der Pla­nungs­pha­se ist der Wunsch ent­stan­den, im Pfarr­heim ein be­hin­der­ten­ge­rech­tes WC ein­zu­bau­en, da sich un- ter den Be­su­chern häu­fig auch äl­te­re Men­schen, Roll­stuhl­fah­rer und an­de­re mit ein­ge­schränk­ter Be­weg­lich­keit be­fin­den“, er­läu­ter­te Pas­tor Bert­hold En­gels. In den zu die­sem Zeit­punkt be­reits ge­plan­ten Bud­gets war dies aber nicht mehr un­ter­zu­brin­gen. Hier sprang der För­der­ver­ein der Kir­chen­ge­mein­de mit ei­ner Spen­de zur Sei­te und mach­te die Er­fül­lung die­ses Wun­sches mög­lich. Die Un­ter­stüt­zung die­ses Re­no­vie­rungs­pro­jekts ist für den För­der­ver­ein ein ex­em­pla­ri­sches Pro­jekt, so Pe­ter Quin­ders, Vor­stands­mit­glied des För­der­ver­eins und gleich­zei­tig im Kir­chen­vor­stand von St. Fran­zis­kus: „Ei­nes un­se­rer Zie­le war von An­fang an, den Be­trieb der drei Pfarr­hei­me in Uedem, Kep­peln und Ue­de­mer­bruch lang­fris­tig ab­zu­si­chern, die nach den Be­rech­nungs­grund­la­gen des Bis­tums in Sum­me deut­lich zu groß für un­se­re Ge­mein­de sind.“Um­so er­freu­li­cher sei es zu se­hen, dass es auch auf­grund der Un­ter­stüt­zung durch den För­der­ver­ein wei­ter­hin mög­lich ist, dass al­le drei Pfarr­hei­me von den Ver­ei­nen und kirch­li­chen Grup­pen stark ge­nutzt wer­den und ei­nen le­ben­di­gen Mit­tel­punkt des Ge­mein­de­le­bens bil­den.

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