Pro­test­brief: Zehn Bür­ger­meis­ter aus dem Kreis da­bei

Rheinische Post Goch - - KREIS KLEVE – REGIONAL -

KREIS KLE­VE (zel) Auch die Mehr­zahl der Bür­ger­meis­ter im Kreis Kle­ve hat den „Brand­brief“des Städ­te­und Ge­mein­de­bun­des an Bun­des­kanz­le­rin An­ge­la Mer­kel un­ter­schrie­ben. In die­sem Schrei­ben schil­dern die Ver­wal­tungs­chefs ih­re Sor­gen über den „mas­si­ven und in er­heb­li­chen Ma­ße auch un­kon­trol­lier­ten Zustrom von Flücht­lin­gen“.

Nach An­ga­ben der Bür­ger­meis­ter ist das jüngs­te Ge­setz des Bun­des zur Be­schleu­ni­gung der Asyl­ver­fah­ren zwar ein „ers­ter Schritt“. Doch dies wer­de nicht aus­rei­chen, um den wei­te­ren Zustrom von Flücht­lin­gen „zeit­nah und spür­bar zu ver­rin­gern“. Die Ver­wal­tungs­chefs ha­ben des­we­gen acht For­de­run­gen auf­ge­stellt. Da­zu ge­hört, dass der Bund Flücht­lin­ge aus si­che­ren Dritt­staa­ten an der deut­schen Au­ßen­gren­ze ab­wei­sen soll. Da­zu sol­len die be­ste­hen­den Grenz­kon­trol­len aus­ge­wei­tet und ver­stärkt wer­den.

Un­ter­zeich­net ha­ben den Brief aus dem Kreis Kle­ve die Bür­ger­meis­ter von Kle­ve, Kranenburg, Bedburg-Hau, Kalkar, Rheurdt, Wee­ze, Uedem, Rees, Gel­dern und Strae­len.

Wie der Städ­te- und Ge­mein­de­bund NRW be­reits for­der­te, ma­chen sich auch die Bür­ger­meis­ter da­für stark, Flücht­lin­ge aus si­che­ren Her­kunfts­län­dern nicht mehr ein­rei­sen zu las­sen. Sie soll­ten ihr Asyl­ver­fah­ren in ih­rem Her­kunfts­staat be­trei­ben. Au­ßer­dem müs­se es eu­ro­pa­wei­te Ober­gren­zen für die Auf­nah­me von Flücht­lin­gen ge­ben.

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