Re­gis­ter für ge­fähr­li­che Tie­re vor­erst vom Tisch?

Rheinische Post Goch - - NORDRHEIN-WESTFALEN -

DÜSSELDORF (epd) Der NRW-Land­kreis­tag hat die Lan­des­re­gie­rung auf­ge­for­dert, auf ein künf­ti­ges Ge­fahr­tier­ge­setz zu ver­zich­ten. Der Ge­setz­ent­wurf, mit dem die Hal­tung von Tie­ren wild­le­ben­der Ar­ten re­gle­men­tiert wer­den soll, „ist über­flüs­sig und löst nur un­nö­ti­ge Bü­ro­kra­tie aus“, kri­ti­sier­te der kom­mu­na­le Spit­zen­ver­band der 30 Krei­se des Lan­des so­wie der Städ­te­re­gi­on Aa­chen. Die Kom­mu­nen hät­ten an­de­re Pro­ble­me: Die Ge­fah­ren, die von Tie­ren wie Ech­sen, Wa­ra­nen oder Klap­per­schlan­gen aus­gin­gen, sei­en im Ver­gleich zu vie­len an­de­ren Be­dro­hun­gen der Si­cher­heit über­schau­bar. Mit ei­nem Ge­fahr­tier­ge­setz geht den An­ga­ben zu­fol­ge der Auf­bau ei­nes Re­gis­ters zur Kon­trol­le der Hal­tung ein­her. Nach Ein­schät­zung des Land­kreis­tags müss­te sich dann in den 53 Kreis­or­dungs­be­hör­den des Lan­des min­des­tens ein Mit­ar­bei­ter mit ent­spre­chen­den Fra­gen be­schäf­ti­gen.

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