In­dus­trie rech­net nur mit 1,3 Pro­zent Wachs­tum

Rheinische Post Goch - - WIRTSCHAFT -

BERLIN (jd) Die deut­schen Un­ter­neh­men bli­cken mit deut­lich mehr Pes­si­mis­mus ins kom­men­de Jahr. Grund sind ein­ge­trüb­te Ex­port­aus­sich­ten. Das geht aus der neu­en Kon­junk­tur­um­fra­ge des Deut­schen In­dus­trie- und Han­dels­kam­mer­ta­ges (DIHK) her­vor, die ges­tern in Berlin vor­ge­legt wur­de. Dem­nach rech­net die In­ter­es­sen­ge­mein­schaft der Wirt­schaft mit nur noch 1,3 Pro­zent Wachs­tum im kom­men­den Jahr. Die Bun­des­re­gie­rung kommt in ih­ren Be­rech­nun­gen für 2016 wei­ter­hin auf ein Plus von im­mer­hin noch 1,8 Pro­zent, im lau­fen­den Jahr rech­net sie mit 1,7 Pro­zent Wirt­schafts­wachs­tum. Zwar sei die La­ge der deut­schen Wirt­schaft in die­sem Herbst sehr gut, räum­te DIHK-Haupt­ge­schäfts­füh­rer Mar­tin Wans­le­ben ein. Vor al­lem die ho­he Bin­nen­nach­fra­ge sei da­für aus­schlag­ge­bend. „Doch der Ge­gen­wind nimmt zu“, sag­te Wans­le­ben. Er rech­ne mit ei­nem Be­schäf­ti­gungs­plus von 200.000 Stel­len in 2016. Un­ter­des­sen ha­be der VW-Ab­gas­skan­dal der deut­schen Wirt­schaft bis­her nicht ge­scha­det, sag­te Wans­le­ben.

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