Im­mer we­ni­ger Zu­stim­mung zur Zeit­um­stel­lung

Rheinische Post Goch - - KREIS KLEVE – REGIONAL -

KREIS KLE­VE (RP) Im März ei­ne St­un­de vor und im Ok­to­ber ei­ne St­un­de zu­rück: Nur 24 Pro­zent der Be­völ­ke­rung in Nord­rhein-West­fa­len fin­den es sinn­voll, wenn die Uhr um­ge­stellt wird. Vor Jah­res­frist wa­ren es noch 27 Pro­zent. Ei­ne Ab­schaf­fung der Som­mer­zeit hält al­ler­dings we­ni­ger als die Hälf­te der Men­schen in NRW für rea­lis­tisch (46 Pro­zent). Je­der Vier­te hat­te in­fol­ge der Zeit­um­stel­lung be­reits ein­mal Pro­ble­me. Vie­le fühl­ten sich schlapp, hat­ten Schlaf­stö­run­gen oder ka­men un­pünkt­lich zur Ar­beit. Das ist das Er­geb­nis ei­ner ak­tu­el­len und re­prä­sen­ta­ti­ven Um­fra­ge der DAK-Ge­sund­heit. Die Som­mer­zeit en­det am Sonn­tag, 25. Ok­to­ber. Um 3 Uhr wer­den die Uh­ren auf 2 Uhr zu­rück­ge­stellt – die Nacht ist ei­ne St­un­de län­ger.

Wie die DAK-Um­fra­ge zeigt, hat­ten Frau­en deut­lich öf­ter Pro­ble­me mit der Zeit­um­stel­lung als Män­ner (28 zu 21 Pro­zent).Män­ner hal­ten die Um­stel­lung der Uhr für sinn­vol­ler (27 Pro­zent) als Frau­en (21 Pro­zent). In Deutsch­land wur­de die Som­mer­zeit im Jahr 1980 ein­ge­führt. Im Jahr 1996 wur­den die Re­ge­lun­gen eu­ro­pa­weit ver­ein­heit­licht.

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