Du­bio­ser Geld­ver­kehr über die Fi­fa

Rheinische Post Goch - - SPORT -

Ju­li 2000: Deutsch­land er­hält den Zu­schlag für die WM 2006. Ja­nu­ar 2002: Fi­fa-Prä­si­dent Jo­seph S. Blat­ter for­dert in ei­nem Vier-Au­gen-Ge­spräch mit OK-Prä­si­dent Franz Be­cken­bau­er ei­ne Zah­lung von 6,7 Mil­lio­nen Eu­ro als Vor­aus­set­zung für ei­nen spä­te­ren Zu­schuss der Fi­fa für die WM von 170 Mil­lio­nen Eu­ro. Das OK ver­fügt noch nicht über ei­ge­ne Mit­tel. Be­cken­bau­er bie­tet die Be­glei­chung aus sei­nem Pri­vat­ver­mö­gen an. Sein Be­ra­ter Ro­bert Schwan lehnt das ab und ak­ti­viert sei­nen per­sön­li­chen Kon­takt zu Ro­bert LouisD­rey­fus. Der Fran­zo­se über­weist die Sum­me di­rekt an die Fi­fa-Fi­nanz­kom­mis­si­on. Laut Niers­bach nimmt das OK das Dar­le­hen in sei­ne Buch­füh­rung auf und schreibt die Ver­bind­lich­kei­ten fort. April/Mai 2005: Dem An­schein nach stellt die Fi­fa beim WM-OK ei­nen An­trag zur Be­zu­schus­sung der ge­plan­ten WM-Er­öff­nungs­ga­la mit 6,7 Mil­lio­nen Eu­ro. Das OK-Prä­si­di­um und der Prä­si­di­al-Aus­schuss des OK ge­neh­mi­gen laut Niers­bach den Zu­schuss, die Über­wei­sung an die Fi­fa mit der Ab­sicht des Aus­gleichs der Drey­fus-For­de­run­gen.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.