Der rich­ti­ge Weg

Rheinische Post Goch - - SPORT -

An­dré Schu­bert ist po­pu­lär. Weil er ei­nen rich­tig gu­ten Job als Glad­bach-Trai­ner macht. Max Eberl, der Ma­na­ger, lässt sich trotz­dem von den Emp­feh­lun­gen, ihn end­lich zum „ech­ten“Chef zu ma­chen, nicht be­ein­flus­sen. Er bleibt da­bei: Schu­bert macht es auf Zeit, bis der rich­ti­ge Trai­ner für Glad­bach ge­fun­den ist. Eberl prüft al­le Kan­di­da­ten ge­nau – auch Schu­bert. Sechs Spie­le lang hat der sich prä­sen­tiert, doch das ist zu we­nig, um ihn ab­schlie­ßend zu be­wer­ten. Der An­spruch an den Neu­en ist hoch: Er muss Fav­res Werk fort­set­zen, aber auch ei­nen ei­ge­nen Weg ein­schla­gen. Eberl hat sich für den Weg der Ge­duld ent­schie­den. Die Tü­cken kennt er: Hat Schu­bert wei­ter Er­folg, und er holt ei­nen an­de­ren Trai­ner, der nicht gleich „greift“, wird es Kri­tik ge­ben. Wenn er sich aber zu schnell dem Wil­len des Vol­kes beugt, und es klappt mit dem „Chef“Schu­bert nicht, eben­falls. Eberl setzt sich kein Zeit­li­mit. Da­mit kom­men der­zeit al­le bes­tens zu­recht. Was er­folg­reich ist, ist im Fuß­ball im­mer rich­tig. kk

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