„Wir sind die Be­ra­ter der Ver­wal­ter“

Rheinische Post Goch - - EXTRA INSOLVENZ - VON PATRICK PE­TERS

Selbst nicht in der In­sol­venz­ver­wal­tung tä­tig, un­ter­stützt die in­ter­na­tio­nal tä­ti­ge Wirt­schafts­kanz­lei Bei­ten Burk­hardt In­sol­venz­ver­wal­ter bei Spe­zi­al­fra­ge­stel­lun­gen und nimmt auch in gro­ßen Re­struk­tu­rie­rungs­ver­fah­ren oft ei­ne fe­der­füh­ren­de Rol­le ein.

Als Wirt­schafts­kanz­lei mit ei­nem Kom­pe­tenz­spek­trum, das al­le Be­rei­che des Wirt­schafts­rechts ab­deckt, ist Bei­ten Burk­hardt so­wohl bei mit­tel­stän­di­schen als auch gro­ßen Man­dan­ten be­kannt. Da­bei for­ciert die stark wach­sen­de Kanz­lei ei­nen in­te­grier­ten Be­ra­tungs­an­satz und bringt Kom­pe­ten­zen aus zahl­rei­chen Rechts­ge­bie­ten zu­sam­men, vom Ar­beits­recht über Ge­sell­schafts­und Trans­ak­ti­ons­recht bis hin zum Öf­fent­li­chen Recht. „Un­se­re Be­ra­tung er­streckt sich über acht Kern­sek­to­ren, in de­nen wir re­gel­mä­ßig un­ter­wegs und für die wir auch bei den Man­dan­ten be­kannt sind. Da­zu ge­hö­ren Au­to­mo­ti­ve, Ener­gie, Fa­mi­ly Of­fices/Stif­tun­gen, Fi­nanz­wirt­schaft, Ge­sund­heits­we­sen, Im­mo­bi­li­en­wirt­schaft, Me­di­en und die Öf­fent­li­che Hand. Als Spe­zi­al­kom­pe­tenz set­zen wir die In­ter­es­sen un­se­rer Man­dan­ten auch in gro­ßen Schieds­ver­fah­ren und vor Ge­richt durch“, sagt der Dr. Gui­do Krüger, Fach­an­walt für Steu­er­recht und als Part­ner der Kanz­lei Mit­glied im fünf­köp­fi­gen Ge­schäfts­füh­rungs­gre­mi­um.

Bei­ten Burk­hardt setzt die­se Ex­per­ti­se auch für In­sol­venz­ver­wal­ter di­rekt ein, al­so über die Be­glei­tung in Ver­fah­ren hin­aus­ge­hend. „Wir sind die Be­ra­ter der Ver­wal­ter“, be­tont Gui­do Krüger, „und be­glei­ten Kanz­lei­en bei zahl­rei­chen Fra­ge­stel­lun­gen, die für sie wich­tig sind.“Durch die In­ter­dis­zi­pli­na­ri­tät der in­ter­na­tio­nal tä­ti­gen Kanz­lei kön­nen In­sol­venz­ver­wal­ter so auf Ex­per­ti­se zu­rück­grei­fen, die sie sonst in ih­rer ei­ge­nen Kanz­lei vorhal- ten müss­ten – oder oh­ne die­se sie in Schwie­rig­kei­ten ge­ra­ten kön­nen. Gui­do Krüger nennt zwei Bei­spie­le: „Da ist zum ei­nen die im­mer im Raum ste­hen­de Fra­ge des In­sol­venz­steu­er­rechts. Es exis­tie­ren ei­ni­ge we­sent­li­che Punk­te, die ein Ver­wal­ter selbst er­le­di­gen muss, um Rechts­si­cher­heit zu er­lan­gen. Da­bei be­ra­ten wir ihn, da­mit ein Ver­fah­ren nicht mit Pro­ble­men mit der Fi­nanz­ver­wal­tung für ihn en­det.“Zum an­de­ren tre­te Bei­ten Burk­hardt vor al­lem durch sei­nen eta­blier­ten Wirt­schafts­prü­fungs­ge­sell­schafts­be­reich auch im­mer wie­der als Un­ter­neh­mens­be­ra­ter bei Ver­wal­tern auf. „Ge­ra­de in Zei­ten mit sehr we­ni­gen Ver­fah­ren kann die Men­ge von Mit­ar­bei­tern, die Kanz­lei­en vor­hal­ten müs­sen, um al­le not­wen­di­gen Tä­tig­kei­ten in ei­nem Ver­fah­ren aus­üben zu kön­nen, zu ei­nem wirt­schaft­li­chen Ri­si­ko wer­den. Dann kom­men wir ins Spiel und er­ar­bei­ten Lö­sun­gen da­für.“

Das Re­nom­mee der Kanz­lei, die mitt­ler­wei­le 270 An­wäl­te in zehn welt­wei­ten Bü­ros be­schäf­tigt und durch spe­zia­li­sier­te Aus­lands-Desks von Deutsch­land aus viel in­ter­na­tio­na­les Ge­schäft be­treut, hat sich in dem Be­reich auch auf­grund von Part­nern wie Gui­do Krüger ent­wi­ckelt. Er hat 2010 bei­spiels­wei­se vor dem Bun­des­fi­nanz­hof die Ge­wer­be­steu­er­frei­heit für In­sol­venz­ver­wal­ter durch­ge­setzt, und ge­nau wie an­de­re Bei­ten Burk- hardt-Part­ner ist er kon­ti­nu­ier­lich in die Man­dats­ar­beit bei Ver­wal­tern ein­ge­bun­den. Üb­ri­gens bin­den Ver­wal­ter die Kanz­lei mit ih­ren Kom­pe­ten­zen auch in lau­fen­den Ver­fah­ren ein, um Spe­zi­al­fra­ge­stel­lun­gen zu lö­sen. Dann kommt auf Wunsch das ge­sam­te wirt­schafts­recht­li­che In­stru­men­ta­ri­um zum Ein­satz, so dass In­sol­venz­ver­wal­ter sich auf ih­re Kern­auf­ga­be kon­zen­trie­ren kön­nen.

Ei­ne ei­ge­ne Ver­wal­tungs­pra­xis be­sitzt Bei­ten Burk­hardt, auch aus die­sem Grund, nicht. Da­für tre­ten die Be­ra­ter im­mer wie­der in gro­ßen Sa­nie­rungs­und Re­struk­tu­rie­rungs­ver­fah­ren auf, er­stel­len Gut­ach­ten, im­ple­men­tie­ren Pro­zes­se – und über­wa­chen für Man­dan­ten bei­spiels­wei­se die wirt­schaft­li­che La­ge bei de­ren Zu­lie­fe­rern. „Ein Bei­spiel da­für ist ei­nes un­se­rer Groß­man­da­te in der In­dus­trie. Wir ha­ben in ei­nem welt­weit ope­rie­ren­den Kon­zern ei­ne Struk­tur eta­bliert, die Kri­sen­warn­si­gna­le al­ler wich­ti­gen Zu­lie­fe­rer er­fasst und be­wer­tet. So kön­nen wir früh­zei­tig tä­tig wer­den, um Pro­ble­me für den Man­dan­ten zu ver­mei­den“, er­läu­tert Gui­do Krüger.

Eben­so ist die ar­beits­recht­li­che Ex­per­ti­se sehr ge­fragt. Bei vie­len Groß­ver­fah­ren ha­ben Bei­ten Burk­hardt-Rechts­an­wäl­te die ar­beits­recht­li­che Sei­te über­nom­men und als Teil der Re­struk­tu­rie­rungs­maß­nah­men das Per­so­nal neu or­ga­ni­siert.

Dr. Gui­do Krüger, Fach­an­walt für Steu­er­recht und Part­ner bei Bei­ten Burk­hardt

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