Schon wie­der Geld­au­to­mat ge­sprengt

Rheinische Post Goch - - NORDRHEIN-WESTFALEN -

GEL­SEN­KIR­CHEN (dpa) Er­neut ist in NRW ein Geld­au­to­mat in die Luft ge­sprengt wor­den. Die­ses Mal war ei­ne Gel­sen­kir­che­ner Spar­kas­se be­trof­fen. Wie die Po­li­zei mit­teil­te, wur­den der Au­to­mat und gro­ße Tei­le des Kun­den­raums bei der Ex­plo­si­on am frü­hen Mor­gen zer­stört. Die Tä­ter nutz­ten nach ers­ten Er­kennt­nis­sen ein zünd­fä­hi­ges Gas­ge­misch. Die Be­woh­ner der dar­über­lie­gen­den Woh­nun­gen wur­den eva­ku­iert, konn­ten aber kurz dar­auf in ih­re Woh­nun­gen zu­rück­keh­ren. Ob die Tä­ter Geld er­beu­tet ha­ben, war zu­nächst nicht be­kannt.

In die­sem Jahr wur­den in Nord­rhein-West­fa­len be­reits 31 Geld­au­to­ma­ten auf­ge­bro­chen oder ge­sprengt. Ei­ne Er­mitt­lungs­grup­pe des Lan­des­kri­mi­nal­amts (LKA) hat jüngst die Fahn­dung über­nom­men. Zu­letzt hat­te das LKA nach ei­ge­nen An­ga­ben meh­re­re Ban­den im Vi­sier, die aus den Nie­der­lan­den ope­rie­ren. Die Po­li­zei in NRW ar­bei­tet des­halb eng mit ih­ren nie­der­län­di­schen Kol­le­gen zu­sam­men. Un­ter­su­chen wol­len die Er­mitt­ler in die­sem Zu­sam­men­hang auch die hals­bre­che­ri­sche Flucht ei­nes dunk­len Au­dis von Düsseldorf in die Nie­der­lan­de An­fang Sep­tem­ber.

Die Spar­kas­se Kle­ve will der­weil die Räu­me, in de­nen ih­re Geld­au­to­ma­ten ste­hen, über Nacht schlie­ßen. Fünf­mal in den ver­gan­ge­nen 15 Mo­na­ten war die Spar­kas­se be­reits Ziel der Die­be. Sie be­ginnt mit der Schlie­ßung in der Nacht zu Di­ens­tag. Auf un­be­stimm­te Zeit ha­ben Kun­den dann zwi­schen 0 und 5 Uhr kei­nen Zu­gang mehr zu den Au­to­ma­ten. Zu­dem über­nimmt ein Si­cher­heits­dienst nächt­li­che Kon­troll­fahr­ten.

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