RWE bringt fünf Braun­koh­leb­lö­cke in Re­ser­ve ein

Rheinische Post Goch - - WIRTSCHAFT -

DÜSSELDORF (rtr) Der Ener­gie­kon­zern RWE bringt in die von der Bun­des­re­gie­rung ge­plan­te Ka­pa­zi­täts­re­ser­ve fünf Braun­koh­leb­lö­cke ein. Die An­la­gen mit ei­ner Ge­samt­leis­tung von 1,5 Gi­ga­watt soll­ten zwi­schen 2017 und 2019 in die Re­ser­ve ein­ge­bracht und je­weils nach vier Jah­ren still­ge­legt wer­den, sag­te ei­ne Kon­zern­spre­che­rin. Es han­de­le es sich um je zwei Blö­cke in Frim­mers­dorf, zwei in Nie­der­au­ßem und ei­nen in Neu­rath. Das Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um woll­te sich da­zu nicht äu­ßern. Die Bun­des­re­gie­rung hat­te die Plä­ne im Som­mer auf den Weg ge­bracht. Ins­ge­samt soll­ten da­nach An­la­gen mit ei­ner Ka­pa­zi­tät von 2,7 Gi­ga­watt still­ge­legt wer­den. Es gilt als wahr­schein­lich, dass auch zwei 500Me­ga­watt-Blö­cke des Vat­ten­fal­lKraft­werks im bran­den­bur­gi­schen Jänsch­wal­de dar­un­ter sind. Die Re­ser­ve soll für Stro­m­eng­päs­se be­reit­ste­hen, sonst aber nicht pro­du­zie­ren. Die Be­trei­ber er­hal­ten den Plä­nen zu­fol­ge al­lein für die Be­reit­stel­lung Geld. Die Kos­ten wa­ren auf jähr­lich 230 Mil­lio­nen Eu­ro be­zif­fert wor­den. Sie müs­sen über ei­ne Um­la­ge von den Kun­den ge­tra­gen wer­den.

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