Dis­kus­si­ons­abend zum The­ma Ster­be­hil­fe

Rheinische Post Goch - - GRENZLAND POST -

GOCH (RP) Wann darf ein tod­kran­ker Mensch, der un­ter Schmer­zen lei­det und ver­zwei­felt ist, ster­ben? Und wer darf dar­über auf wel­cher Grund­la­ge ent­schei­den? Die­se Fra­gen be­we­gen vie­le Men­schen. Und die­se Fra­gen wer­den zur Zeit im Bun­des­tag dis­ku­tiert, um den recht­li­chen Rah­men hier­zu zu klä­ren. Vier ver­schie­de­ne Ge­setz­ent­wür­fe lie­gen vor. Sie rei­chen von ei­nem ge- ne­rel­len Ver­bot der Bei­hil­fe zum Sui­zid bis zur aus­drück­li­chen Er­laub­nis für Ster­be­hil­fe­ver­ei­ne. Im No­vem­ber wird das Par­la­ment ab­schlie­ßend da­zu be­ra­ten und ent­schei­den.

Ca­ro­la Reimann, Mit­glied des Bun­des­ta­ges und ge­bür­ti­ge Go­che­rin, hat fe­der­füh­rend ei­nen der Ent­wür­fe (Ge­setz zur Re­ge­lung der ärzt­lich be­glei­te­ten Le­bens­be­en­di­gung - Sui­zid­hil­fe­ge­setz) mit­ver­fasst. Sie wird ih­re Po­si­ti­on in der ak­tu­el­len De­bat­te dar­le­gen und mit dem Pu­bi­kum dis­ku­tie­ren. Ge­le­gen­heit da­zu be­steht am Don­ners­tag, 29. Ok­to­ber. Dann lädt der Dia­ko­nie­Aus­schuss der Evan­ge­li­schen Kir­chen­ge­mein­de Goch um 19.30 Uhr al­le In­ter­es­sier­ten zum Dis­kus­si­ons­abend in das Ge­mein­de­haus, Markt 4, ein.

FOTO: PRI­VAT

Ca­ro­la Reimann, MdB.

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