Ei­ne klei­ne Stadt mit gro­ßer His­to­rie

Rheinische Post Goch - - GRENZLAND POST -

Kranenburg ge­hör­te zu den klei­ne­ren der 24 Städ­te im Her­zog­tum Kle­ve. Noch zu An­fang des 18. Jahr­hun­derts leb­ten hier we­ni­ger als 700 Men­schen. Die Be­völ­ke­rung be­stand über­wie­gend aus Acker­bür­gern, ei­ni­gen Hand­wer­kern und Klein­händ­lern. Wirt­schaft­lich wa­ren Acker­bau und Vieh­zucht, aber auch Holz­han­del die haupt­säch­lichs­te Er­werbs­quel­le. In ei­nem Be­richt von 1720 wer­den im­mer­hin zehn Holz­händ­ler er­wähnt. Für Kranenburg war die La­ge an der Haupt­ver­bin­dungs­stra­ße zwi­schen Nim­we­gen und Kle­ve güns­tig; 20 Fuhr­leu­te fan­den ihr Aus­kom­men und 13 Gast­wirt­schaf­ten und fünf Wein­schen­ken be­stan­den, um Durch­rei­sen­de zu be­wir­ten. Der Müh­len­turm ist ge­öff­net wäh­rend der Fe­ri­en in NRW und in den Nie­der­lan­den täg­lich von 12 Uhr bis 16.30 Uhr und au­ßer­halb der Fe­ri­en frei­tags bis sonn­tags von 12 bis 16.30 Uhr. Der Ein­tritt be­trägt 1,50 Eu­ro für Er­wach­se­ne, Kin­der ha­ben frei­en Ein­tritt.

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