Heldt bleibt bei Schal­ke das gro­ße The­ma

Rheinische Post Goch - - SPORT -

GEL­SEN­KIR­CHEN (dpa) Mit gro­ßen Schrit­ten, erns­ter Mie­ne und zu­sam­men­ge­press­ten Lip­pen eil­te Cle­mens Tön­nies über ei­ne Roll­trep­pe aus den Sta­di­ongän­gen. Nicht ei­nes Bli­ckes wür­dig­te der Auf­sichts­rats­chef des FC Schal­ke 04 die war­ten­den Jour­na­lis­ten. Nach dem 2:2 (1:0) in der Eu­ro­pa Le­ague ge­gen Spar­ta Prag wur­den die Spe­ku­la­tio­nen um die Zu­kunft von Sport­vor­stand Horst Heldt er­neut be­feu­ert. „Ich wä­re vor­sich­tig bei al­len Spe­ku­la­tio­nen. Das kann ich nur emp­feh­len“, sag­te Heldt.

Sei­ne Ab­lö­sung als Schal­ker Sport­vor­stand schien nur noch ei­ne Fra­ge der Zeit, seit das Buh­len von Tön­nies um Ma­na­ger Chris­ti­an Hei­del vom FSV Mainz 05 öf­fent­lich wur­de. Heldt selbst hat­te dar­auf­hin „ein Ge­spräch mit Tön­nies“und ei­ne Ent­schei­dung „in die­ser Wo­che“an­ge­kün­digt. Seit­her über­strahlt das The­ma al­les beim Ta­bel­len­drit­ten der Fuß­ball-Bun­des­li­ga. Kon­kre­tes: Fehl­an­zei­ge. „Es hat mit Cle­mens Tön­nies ein kon­struk­ti­ves Ge­spräch ge­ge­ben, aber über die In­hal­te wer­den wir nichts be­kannt­ge­ben. Fakt ist, dass wir noch ein zwei­tes Ge­spräch be­nö­ti­gen“, sag­te Heldt. Die At­mo­sphä­re sei gut ge­we­sen. „Wenn es de­sas­trös ge­we­sen wä­re, bräuch­ten wir kei­nen zwei­ten Ge­sprächs­ter­min. Im Ge­gen­teil.“

Die Schal­ker sind un­ter Zug­zwang, weil Heldts Ver­trag am Sai­son­en­de aus­läuft. Und Mainz möch­te den Wunsch­kan­di­da­ten Hei­del nicht vor­zei­tig frei­ge­ben.

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