Co-Trai­ner Bur­ke hofft auf ei­ne Leis­tungs­stei­ge­rung

Rheinische Post Goch - - SPORT LOKAL -

(pets) Ei­ne un­nö­ti­ge 1:2-Nie­der­la­ge ge­gen ei­nen di­rek­ten Mit­kon­kur­ren­ten um ei­nen Mit­tel­feld­platz kas­sier­te Fuß­ball-Be­zirks­li­gist 1. FC Kle­ve II am ver­gan­ge­nen Sonn­tag, die der Leis­tung we­gen al­ler­dings ge­recht war. Mor­gen um 15.15 Uhr beim Ta­bel­len­zwei­ten SV Schwaf­heim wol­len die Schwa­nen­städ­ter ei­ne Re­ak­ti­on zei­gen.

Der Geg­ner ge­hört al­ler­dings mit bis­her nur ei­ner Sai­son-Nie­der­la­ge zu den drei bes­ten Teams der Li­ga. Vor al­lem die De­fen­siv­leis­tung kann sich mit im Durch­schnitt nur ei­nem Ge­gen­tor pro Spiel se­hen las­sen und ge­hört da­mit zu den bes­se­ren der Li­ga. Die Fuß­abl­ler der FC-Re­ser­ve wol­len sich dar­an aber nicht ori­en­tie­ren, son­dern auf sich selbst schau­en. „In ers­ter Li­nie heißt es, al­les bes­ser zu ma­chen als ver­gan­ge­ne Wo­che“, sagt Kle­ves Co-Trai­ner Oli­ver Bur­ke. Die Par­tie ge­gen die Fortu­na Dil­krath sei das ers­te Spiel ge­we­sen, in dem die Leis­tung des Teams gar nicht ge­stimmt ha­be. „Dem­ent­spre­chend zum ers­ten Mal nicht po­si­tiv war auch die Nach­be­spre­chung“, ver­rät Bur­ke. Kle­ves Coach Umut Ak­pi­nar hat­te nach den 90 Mi­nu­ten von ei­nem „ver­brauch­ten Jo­ker“ge­spro­chen. „Den muss man ei­ner jun­gen Mann­schaft auch zu­ge­ste­hen“, er­gänzt Bur­ke. Mehr Jo­ker ge­be es aber nicht.

Punk­te­mä­ßig setzt das Trai­ner­ge­spann sei­ne Schütz­lin­ge al­ler­dings nicht un­ter Druck. „Un­se­re Ziel­set­zung ist es, in Schwaf­heim mit ei­ner an­de­ren Ein­stel­lung ins Spiel zu ge­hen und al­les zu ge­ben“, sagt Bur­ke. Manch­mal kä­me da auch ge­gen ei­nen vor dem An­pfiff ge­setz­ten Fa­vo­ri­ten ein Un­ent­schie­den oder so­gar ein Sieg her­aus.

Per­so­nell hat die rot-blaue Re­ser­ve un­ter der Wo­che Ver­stär­kung aus den ei­ge­nen Rei­hen be­kom­men. Mit­tel­feld­spie­ler Mar­cel Reint­jes hat sich ent­schie­den, statt wie bis­her für die Lan­des­li­ga-Mann­schaft zu­nächst für die Zwei­te zu spie­len und am Don­ners­tag be­reits sein ers- tes Trai­ning im neu­en Team ab­sol­viert. „Erst mal muss er sich aber prä­sen­tie­ren und po­si­tiv ein­brin­gen“, sagt Bur­ke im Hin­blick auf ei­nen Stamm­platz von Reint­jes in der Re­ser­ve. Er könn­te aber ei­ne gu­te Ver­stär­kung wer­den.

Am Sonn­tag wer­den auch wie­der Tho­mas Karcz, der die gan­ze Wo­che trai­nie­ren konn­te, und Mar­tin Men­ting da­bei sein. Bei­de sind wie­der fit. Im Ka­der steht nach ei­ner län­ge­ren ver­let­zungs­be­ding­ten Pau­se auch Ma­ri­us Krau­sel. „Er ist wie­der ins Trai­ning ein­ge­stie­gen, wird aber wohl erst mal noch kei­ne rich­ti­ge Op­ti­on sein“, be­rich­tet Bur­ke ab­schlie­ßend.

RP-FOTO: EVERS

Co-Trai­ner Oli­ver Bur­ke (r.) am Sei­ten­rand des Spiel­fel­des.

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