Blair ge­steht Feh­ler im Irak-Krieg ein

Rheinische Post Goch - - POLITIK -

LONDON (dpa) Groß­bri­tan­ni­ens ehe­ma­li­ger Pre­mier­mi­nis­ter To­ny Blair hat zu­ge­ge­ben, dass der Irak­Krieg auf­grund fal­scher In­for­ma­tio­nen be­gon­nen wur­de und die Fol­gen schlecht durch­dacht wa­ren. „Ich bit­te für die Tat­sa­che um Ver­zei­hung, dass die Ge­heim­dienst­in­for­ma­tio­nen, die wir be­kom­men ha­ben, falsch wa­ren“, sag­te der ehe­ma­li­ge La­bour-Chef dem US-Sen­der CNN. „Ich bit­te auch um Ver­zei­hung für ei­ni­ge der Pla­nungs­feh­ler und, na­tür­lich, un­se­ren Irr­tum in un­se­rer Auf­fas­sung des­sen, was pas­sie­ren wür­de, wenn man das Re­gime be­sei­tigt.“

Die Bri­ten wa­ren 2003 an der Sei­te der USA in den Irak-Krieg ge­zo­gen. Die Ent­schei­dung hat Blair in der Hei­mat viel po­li­ti­sches An­se­hen ge­kos­tet.

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