WRW-Män­ner klet­tern auf Platz drei

Rheinische Post Goch - - SPORT LOKAL - VON LIZA-MA­RIE SIEGMUND

Tisch­ten­nis: Der Sieg über An­rath war be­reits Kle­ves drit­ter nach fünf Par­ti­en. Auch die WRW-Da­men wa­ren er­folg­reich.

Die drei klas­sen­höchs­ten Mann­schaf­ten von Weiß-Rot-Weiß Kle­ve, die am Wo­che­n­en­de im Ein­satz wa­ren, ge­wan­nen aus­nahms­los ih­re Be­geg­nun­gen.

NRW-Li­ga Män­ner: TTVg. WRW Kle­ve – An­ra­ther TK Rot-Weiß 9:4. Mit ei­nem er­hoff­ten 9:4-Sieg über den An­ra­ther TK ha­ben sich die Her­ren von WRW Kle­ve in der NRWLi­ga auf den drit­ten Rang ge­spielt. Nach fünf Spie­len zeigt das Punk­te­kon­to nun drei Sie­ge, ei­ne Nie­der­la­ge und ein Un­ent­schie­den. „Das war ei­ne so­li­de Leis­tung von uns“, freu­te sich WRW-Spie­ler Mar­tin Gorc­zyn­ski nach der Par­tie. „Der Sieg war nie ge­fähr­det, wir kön­nen al­so zu­frie­den sein.“Ein 3:0 aus den An­fangs­dop­peln brach­te di­rekt ei­nen so­li­den Vor­sprung, so dass auch die Nie­der­la­ge von Spit­zen­spie­ler An­drzej Bor­kow­ski im An­schluss ge­gen Micha­el Poos kein Bein­bruch war. Wäh­rend Hi­ro­shi Kit­ten­ber­ger den vier­ten Zäh­ler er­spiel­te, gab es ei­ne ne­ga­ti­ve Pre­mie­re der ak­tu­el­len Spiel­zeit. Bis­her un­ge­schla­gen muss­te Thors­ten Ho­ne­feld die ers­te Sai­son­nie­der­la­ge ge­gen Da­vid Rei­ners ak­zep­tie­ren. Ver­lass war un­ter­des­sen auf sei­ne Team­kol­le­gen Ced­ric Görtz und Gorc­zyn­ski, die eben­falls die Nie­der­la­ge von Jens Roeloffs aus­gli­chen und den 6:3Zwi­schen­stand nach dem ers­ten Ein­zel­durch­gang brach­ten.

Im Du­ell der Spit­zen­spie­ler kam dann auch Bor­kow­ski zum Zu­ge, der sich ge­gen Rem­co van Steen­wi­jk be­haup­te­te. Das WRW-Spit­zen­duo schaff­te so­gar ei­nen Dop­pel­schlag, weil Kit­ten­ber­ger auch im zwei­ten Ein­zel ge­gen Poos un­ge­schla­gen blieb und Zäh­ler Num­mer acht er­spiel­te. Da­für ge­riet aber Ho­ne­feld am fünf­ten Spiel­tag auf der Ver­lie­rer­stra­ße und konn­te die Vor­la­ge zum Ge­samt­sieg nicht ver­wan­deln.

Das blieb schließ­lich Nach­wuchs­spie­ler Görtz über­las­sen. Er er­spiel­te sich wie Kit­ten­ber­ger den zwei­ten Ein­zel­sieg und mach­te den 9:4-Ge­samt­sieg per­fekt. Am kom­men­den Sams­tag emp­fan­gen die Schwa­nen­städ­ter nun den SV Wal­beck, der mit 5:5-Punk­ten im Mit­tel­feld ran­giert. „Das Du­ell wird wahr­schein­lich en­ger, aber wir wol­len mit ei­nem Sieg nach­le­gen“, sag­te Gorc­zyn­ski vor der sechs­ten Par­tie der lau­fen­den Sai­son.

Re­gio­nal­li­ga Frau­en: SV DJK Holz­bütt­gen – TTVg. WRW Kle­ve II 3:8. Auf ein per­so­nell ge­schwäch­tes Team traf die Re­ser­ve von Weiß-Ro­tWeiß Kle­ve. Auf Sei­ten der Gast­ge­ber be­stand le­dig­lich das obe­re Paar­kreuz um Mi­ri­am Jon­gen und Li­sa Berg aus Stamm­spie­le­rin­nen. Chi­a­ra Pi­gerl und Ju­dith We­ber kom­plet­tier­ten die Holz­bütt­ge­ner Vier. Die Kle­ve­rin­nen schlu­gen un­ter­des­sen mit Il­di­ko Ima­mu­ra, Ve­re­na Bau­er, Pia Do­ri­ßen und Ma­ria Bel­ter­mann auf – und da­mit mit der bes­ten Vier. Denn Aria­ne Lied­mei­er ist nicht mehr in der Re­gio­nal­li­ga spiel­be­rech­tigt. Der Grund da­für ist, dass Je­le­na Mu­et­ste­ge zu vie­le Spie­le in der 2. Bun­des­li­ga nicht ge­spielt hat und das Team dar­um kei­ne Soll­stär­ke mehr hat. Um die­se zu er­hal­ten, rückt Lied­mei­er nun in die Zweit­li­ga­mann­schaft.

Doch zu­rück zum Spiel: In Holz­bütt­gen ge­lang den Kle­ve­rin­nen gleich ein gu­ter Auf­takt. Bei­de Dop­pel konn­ten ge­won­nen wer­den, und Ima­mu­ra leg­te mit ei­nem 3:0 über Berg nach. Den ers­ten Ge­gen­punkt muss­te Bau­er ge­gen Jon­gen hin­neh­men. Bel­ter­mann, Do­ri­ßen und er­neut Ima­mu­ra brach­ten das zwi­schen­zeit­li­che 6:1, ehe Bau­er auch in ih­rer zwei­ten Par­tie Berg knapp zum Sieg gra­tu­lie­ren muss­te und Do­ri­ßen ge­gen Pi­gerl das 6:3 nicht ver­hin­dern konn­te. Die Rou­ti­niers im Team, Bel­ter­mann und Ima­mu­ra, über­zeug­ten den­noch auch wei­te­re Ma­le und mach­ten das 8:3 und den ers­ten Sai­son­sieg per­fekt. „Holz­bütt­gen war stark ge­schwächt, was aber nichts dar­an än­dert, dass der Sieg für uns sehr wich­tig war“, sag­te Bau­er. Kom­men­de Wo­che­n­en­de schla­gen die WRW-Da­men in Rhe­ydt auf und sind dort ei­gent­lich fa­vo­ri­siert. Al­ler­dings wird Bau­er dann nicht mit von der Par­tie sein und durch Aatz er­setzt.

Ober­li­ga Frau­en: SV DJK Holz­bütt­gen II – TTVg. WRW Kle­ve III 3:8. Für die Kle­ver Dritt­ver­tre­tung ver­lief der Start in Holz­bütt­gen recht holp­rig, denn die Dop­pel gin­gen bei­de ver­lo­ren, ehe die ers­ten Punk­te ver­bucht wer­den konn­ten. Li­sa Mi- cha­jl­o­va, Mai­ke Aatz, Pe­tra Je­nisch und Marion Kluß­mann punk­te­ten al­le­samt im ers­ten Ein­zel­durch­gang zum 4:2. Drei der Par­ti­en gin­gen da­bei über die vol­le Dis­tanz von fünf Sät­zen, weil nur Mich­a­jl­o­va zu ei­nem re­la­tiv deut­li­chen 3:1-Er­folg kam. Auch in Ein­zel­durch­gang Num­mer zwei er­spiel­ten sich Aatz, Mich­a­jl­o­va und Kluß­mann je­weils Sie­ge, so dass sich nur Mann­schafts­füh­re­rin Je­nisch der rou­ti­nier­ten Ab­wehr­spie­le­rin Ga­b­rie­le Schuch­na ge­schla­gen ge­ben muss­te. Mit ih­rem drit­ten Ta­ges­sieg mach­te Aatz dann schließ­lich den De­ckel auf das Du­ell. Über die ers­ten Punk­te freu­te sich das Team aus­gie­big. „Das war zwar nur ein Pflicht­sieg für uns, aber auch der muss erst ein­mal er­spielt wer­den“, war Je­nisch er­leich­tert. „Und mit drei Nie­der­la­gen auf dem Kon­to wird das ir­gend­wann nicht leich­ter.“

RP-FOTO: KLAUS-DIE­TER STA­DE

And­re­zej Bor­kow­ski freu­te sich trotz sei­nes ver­lo­re­nen Mat­ches über ei­nen Ge­samt­sieg sei­nes Teams.

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