Wies’n en­den mit neu­em Be­su­cher­re­kord

Rheinische Post Goch - - KREIS KLEVE – REGIONAL - VON MICHA­EL EL­SING

60.000 Men­schen wa­ren an vier Wo­che­n­en­den beim Xan­te­ner Ok­to­ber­fest da­bei. 125.000 Li­ter Bier flos­sen per neu­er Schank­tech­nik. Das „Ori­gi­nal am Nie­der­rhein“er­freut sich gro­ßer Be­liebt­heit. Das zeigt auch der Vor­ver­kauf für 2016.

NIE­DER­RHEIN Für Wil­fried Mey­er geht es am Mitt­woch erst ein­mal in den Ur­laub. Ei­ne Wo­che lang er­holt sich der Lei­ter des Frei­zeit­zen­trums Xan­ten und Wies’n-Wirt des Xan­te­ner Ok­to­ber­fes­tes auf der spa­ni­schen Fe­ri­en­in­sel Mallor­ca. Er­ho­lung, die Mey­er gut ge­brau­chen kann. Denn hin­ter ihm lie­gen nun vier Wo­chen mit 17 Ver­an­stal­tun­gen des „Ori­gi­nals am Nie­der­rhein“, wie sich die hie­si­ge Aus­ga­be des baye­ri- schen Ori­gi­nals in München ger­ne be­zeich­net.

Und den Ver­gleich mit der Mut­ter al­ler Ok­to­ber­fes­te brauch­te Xan­ten auch in die­sem Jahr nicht zu scheu­en. 60.000 Be­su­cher sorg­ten an den vier Wo­che­n­en­den er­neut für ei­nen neu­en Be­su­cher­re­kord auf der Xan­te­ner Wies’n. „Wir ha­ben die Be­su­cher­zah­len im Ver­gleich zum Vor­jahr noch ein­mal um elf Pro­zent ge­stei­gert. Und das, ob­wohl das Wet­ter we­sent­lich schlech­ter war“, freu­te sich Mey­er. Der Front­mann des Ok­to­ber­fes­tes gab zu, dass er der 16 Uhr-Mar­ke, al­so ei­ne St­un­de, be­vor sich die Tü­ren des 4500 Per­so­nen fas­sen­den Zel­tes für die­ses Jahr end­gül­tig schlie­ßen, schon ent­ge­gen­fie­ber­te. „In der letz­ten St­un­de bin ich Gast“, er­zählt Mey­er. Dann ge­neh­migt er sich die ers­te Maß Bier und ab 18 Uhr, wenn in der Alm­hüt­te die Par­ty für die rund 250 Mit­ar­bei­ter steigt, könn­te noch die ei­ne oder an­de­re hin­zu­kom­men.

Grün­de zu fei­ern gab es für Mey­er und sein Team reich­lich. Denn auch die 17. Auf­la­ge des Xan­te­ner Ok­to­ber­fes­tes war wie­der ei­ne rund­um ge­lun­ge­ne Sa­che. Da­bei war auf die Klas­si­ker des Fes­tes, wie die Abend­Ver­an­stal­tun­gen, die Mu­sik der Ober­bay­ern-Band oder das Schüt­zen-Ok­to­ber­fest mit ins­ge­samt 79 Schüt­zen­ver­ei­nen eben­so Ver­lass wie auf Neue­run­gen, die erst­mals im Pro­gramm wa­ren.

Da­zu zähl­te bei­spiels­wei­se die neue Schank-Tech­nik. Erst­mals gab’s das Bier aus dem Tank. Zwei Tank­wa­gen mit ei­nem Fas­sungs­ver­mö­gen von je 25.000 Li­tern stan­den ne­ben dem Zelt. Am En­de wa­ren es 125.000 Li­ter Bier, die durch ei­gens ver­leg­te Schläu­che Rich­tung Zapf­an­la­gen ge­lau­fen wa­ren. Auch die Lis­te der be­lieb­tes­ten Spei­sen ist be­ein­dru­ckend. 7142 Rost­brat­würs­te, 6324 Schnit­zel, 5887 Hax’n, 5054 Por­tio­nen Kä­se­spätz­le und 3689 Hendl wur­den ver­zehrt.

Ei­ne wei­te­re Neue­rung war „Blau­licht goes Ok­to­ber­fest“. 400 Per­so­nen aus den Be­rei­chen Feu­er­wehr, Po­li­zei, Sa­ni­täts­diens­te oder wei­te­re in die­sem Sin­ne tä­ti­ge Or­ga­ni­sa­tio­nen folg­ten der Ein­la­dung. „Da­mit sind wir zu­frie­den und wer­den es im nächs­ten Jahr wie­der­ho­len“, kün­dig­te Mey­er an. So groß wie nie war der Zu­spruch für die seit fünf Jah­ren exis­tie­ren­de Alm­hüt­te. „Da be­steht al­ler­dings Hand­lungs­be­darf, denn der An­drang war bis­wei­len so groß, dass es lan­ge War­te­zei­ten vor der Hüt­te gab. „Die­ses Pro­blem wol­len wir lö­sen“, so Mey­er und warf da­mit schon ei­nen Blick auf 2016.

Im Ja­nu­ar be­ginnt für Ge­schäfts­füh­rer Wil­fried Mey­er und sein Team die Ar­beit für das 18. Xan­te­ner Ok­to­ber­fest. Wie be­liebt das ist, zeigt der Vor­ver­kauf. Die ers­ten bei­den Sams­tag-Ver­an­stal­tun­gen wa­ren in­ner­halb von zwölf Mi­nu­ten aus­ver­kauft.

RP-FO­TOS (3): AR­MIN FI­SCHER

Vier Wo­chen lang Hoch­stim­mung – auch hoch auf den Bän­ken – in Wardt gin­gen ges­tern zu En­de.

Die Wies’n-Zei­tung der Rhei­ni­schen Post war ein vol­ler Er­folg. Das fin­den auch die­se drei Be­su­cher.,

Aus­ver­kauf­tes Haus – und auch für das nächs­te Jahr ge­hen die Kar­ten schon weg wie war­me Sem­meln.

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