EU ver­ab­schie­det um­strit­te­nes In­ter­net-Ge­setz

Rheinische Post Goch - - VORDERSEITE -

STRASSBURG (RP) Trotz hef­ti­ger Kri­tik von Netz­ak­ti­vis­ten und In­ter­net­Un­ter­neh­men hat das Eu­ro­pa-Par­la­ment ges­tern das um­strit­te­ne Ge­setz zur Netz­neu­tra­li­tät be­schlos­sen. Die neue EU-Ver­ord­nung stellt zwar klar, dass sich nie­mand sei­ne Vor­fahrt im In­ter­net er­kau­fen darf. Kri­ti­ker fürch­ten ei­ne Ein­schrän­kung der Netz­neu­tra­li­tät durch schwam­mi­ge For­mu­lie­run­gen. So er­laubt die Ver­ord­nung be­stimm­te „Spe­zi­al-Di­ens­te“, die im Netz be­vor­zugt wer­den dür­fen. Da­durch könn­te ein „Zwei-Klas­sen-In­ter­net“ent­ste­hen.

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