La­ter­nen gab es schon bei Mar­tins Grab­le­gung

Rheinische Post Goch - - STIMME DES WESTENS -

La­ter­nen­brauch Der Hei­li­ge Mar­tin starb am 8. No­vem­ber 397 in Can­des bei Tours in Frank­reich und wur­de am 11. No­vem­ber, sei­nem spä­te­ren Na­mens­tag, un­ter gro­ßer An­teil­nah­me in Tours bei­ge­setzt. Da­zu wur­de sein Leich­nam in ei­ner Lich­ter­pro­zes­si­on mit ei­nem Boot nach Tours über­führt. Dar­an er­in­nert der Brauch, für den Mar­tins­tag La­ter­nen zu bas­teln und da­mit sin­gend durch die Stra­ßen zu zie­hen. Da­zu ge­hört auch der Brauch, für sei­nen Ge­sang an Haus­tü­ren Ge­schen­ke zu er­hei­schen, al­so zu er­bit­ten. Man spricht dar­um auch von ei­nem Hei­sche­brauch. Kür­bis­brauch Der Brauch, zu Hal­lo­ween Kür­bis­se auf­zu­stel­len, stammt aus Ir­land. Er geht zu­rück auf den Bö­se­wicht Jack Old­field, der ei­ner Sa­ge nach so­gar den Teu­fel be­trog. Des­we­gen durf­te Jack O’Lan­tern nach sei­nem Tod we­der in den Him­mel noch in die Höl­le. Der Teu­fel aber hat­te Er­bar­men mit dem Ha­lun­ken und schenk­te ihm ei­ne Rü­be mit glü­hen­der Koh­le, um ihn durchs Dunk­le zu ge­lei­ten. In den USA nutz­ten die aus­ge­wan­der­ten Iren dann Kür­bis­se statt Rü­ben.

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