Stel­len bei App­le-Zu­lie­fe­rer Manz ge­fähr­det

Rheinische Post Goch - - WIRTSCHAFT -

DÜSSELDORF (rtr) Der App­le-Zu­lie­fe­rer Manz zieht nach ei­ner er­neu­ten Pro­gno­se­sen­kung die Reiß­lei­ne. „Al­le Stand­or­te in Eu­ro­pa und Asi­en wer­den auf den Prüf­stand ge­stellt“, sag­te Fi­nanz­vor­stand Mar­tin Hipp. Ob und wie vie­le der ins­ge­samt knapp 2000 Mit­ar­bei­ter ih­ren Job ver­lie­ren, sei noch un­klar. „Wir wer­den En­de No­vem­ber die Maß­nah­men be­kannt ge­ben.“Auch für das schwä­cheln­de So­lar-Ge­schäft will der Spe­zi­al­ma­schi­nen­bau­er ei­ne Lö­sung fin­den. Be­vor­zugt wer­de ein stra­te­gi­scher In­ves­tor, aber auch die Schlie­ßung oder der Ver­kauf des Be­rei­ches sei­en Op­tio­nen. Manz dampf­te be­reits zum zwei­ten Mal in die­sem Jahr sei­ne Jah­res­zie­le ein. „Ei­ni­ge gro­ße Auf­trag­ge­ber in Asi­en – vor al­lem in Chi­na – ha­ben ih­re Auf­trä­ge ver­scho­ben“, er­klär­te Hipp. „Das hin­ter­lässt deut­li­che Spu­ren.“Haupt­ein­nah­me­quel­len von Manz sind An­la­gen zur Pro­duk­ti­on von Dis­plays für Ta­blet-PCs, Smart­pho­nes und Note­books. Der Ak­ti­en­kurs stürz­te um 34,9 Pro­zent auf 38,30 Eu­ro ab und no­tier­te so nied­rig wie seit Au­gust 2013 nicht mehr.

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