Arzt wird we­gen Ope­ra­ti­on ver­ur­teilt

Rheinische Post Goch - - NORDRHEIN-WESTFALEN -

MO­ERS (bil) Das Mo­er­ser Amts­ge­richt hat ei­nen Arzt we­gen vor­sätz­li­cher Kör­per­ver­let­zung ver­ur­teilt. Der hat­te bei ei­ner Ope­ra­ti­on oh­ne Ein­wil­li­gung der Pa­ti­en­tin an ei­ner an­de­ren als der ei­gent­lich ge­plan­ten Stel­le auf­fäl­li­ges Ge­we­be ent­fernt. Nach dem Ein­griff gab es Kom­pli­ka­tio­nen, die Pa­ti­en­tin klag­te. Es wä­re rich­tig ge­we­sen, die Frau auf­wa­chen und ei­ne Ein­ver­ständ­nis­er­klä­rung un­ter­schrei­ben zu las­sen, ur­teil­te der Rich­ter. Der Arzt muss ei­ne Stra­fe in Hö­he von 3000 Eu­ro zah­len.

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