EU-Par­la­ment will neue Re­geln für Gen-Le­bens­mit­tel

Rheinische Post Goch - - POLITIK -

STRASSBURG (dpa) Na­tio­na­le Im­port- oder Han­dels­ver­bo­te ge­gen Gen-Le­bens­mit­tel und Fut­ter­stof­fe soll es in der EU nicht ge­ben. Das EU-Par­la­ment hat ges­tern in Straß­burg mit gro­ßer Mehr­heit ein EUein­heit­li­ches Ver­fah­ren für al­le Mit­glied­staa­ten ge­for­dert. Die Ab­ge­ord­ne­ten wie­sen den Vor­schlag der EUKom­mis­si­on zu­rück, den na­tio­na­len Re­gie­run­gen die Ent­schei­dung für oder ge­gen den Im­port gen­tech­nisch ver­än­der­ter Nah­rungs- und Fut­ter­mit­tel zu über­las­sen. In ei­nem Bin­nen­markt wür­den na­tio­na­le Ver­bo­te die Wie­der­ein­füh­rung von Grenz­kon­trol­len be­deu­ten, sag­te der agrar­po­li­ti­sche Spre­cher der Grü­nen, Mar­tin Häus­ling.

Was den An­bau gen­tech­nisch ver­än­der­ter Pflan­zen an­geht, so dür­fen die EU-Län­der die­sen seit An­fang des Jah­res ver­bie­ten, auch wenn sie in der EU zu­ge­las­sen wur­den. Die EU-Kom­mis­si­on hat im April die Ein­fuhr 19 gen­tech­nisch ver­än­der­ter Pflan­zen wie et­wa Mais er­laubt.

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