Glei­che Rech­te für On­li­ne-Kun­den

Rheinische Post Goch - - WIRTSCHAFT -

BRÜS­SEL (dpa) Un­ter­neh­men sol­len On­li­ne-Kun­den nicht mehr je nach EU-Land grund­sätz­lich un­ter­schied­li­che Prei­se ab­ver­lan­gen dür­fen. Die­ses Ziel nennt die EU-Kom­mis­si­on in ih­rer Bin­nen­markt­stra­te­gie. Ver­brau­cher sol­len dem­nach grenz­über­schrei­tend die glei­chen Ein­kaufs­be­din­gun­gen und Lie­fer­kon­di­tio­nen er­hal­ten. Aus­nah­men dür­fe es nur bei „ob­jek­ti­ven Grün­den“wie et­wa un­ter­schied­li­chen Mehr­wert­steu­er­sät­zen oder Lie­fer­kos­ten ge­ben. Wie aus Kom­mis­si­ons­krei­sen ver­lau­te­te, soll die Pra­xis en­den, dass ein deut­scher Kun­de et­wa beim On­li­ne­kauf für ein Ti­cket des Pa­ri­ser Ver­gnü­gungs­parks Dis­ney­land mehr zahlt als ein bel­gi­scher oder fran­zö­si­scher Kun­de.

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