Heb­am­men-Be­ruf soll Welt­kul­tur­er­be wer­den

Rheinische Post Goch - - GESELLSCHAFT -

BERLIN (kna) Die Heb­am­men­kunst soll nach dem Wunsch meh­re­rer Fach­ver­bän­de ins Welt­kul­tur­er­be auf­ge­nom­men wer­den. Den An­trag da­zu reich­te der Deut­sche Heb­am­men­ver­band ge­mein­sam mit dem Bund frei­be­ruf­li­cher Heb­am­men Deutsch­lands und der Initia­ti­ve Heb­am­men für Deutsch­land bei der Deut­schen Unesco-Kom­mis­si­on ein, teil­ten die Ver­ant­wort­li­chen ges­tern mit. Die Ar­beit der Heb­am­men ge­he auf Über­lie­fe­run­gen und Wis­sens­wei­ter­ga­be aus der Pra­xis zu­rück, be­grün­de­te die Prä­si­den­tin des Deut­schen Heb­am­men­ver­ban­des, Mar­ti­na Klenk, die Initia­ti­ve. Dies sei ein wert­vol­les und schüt­zens­wer­tes Gut. Auf der gan­zen Welt be­glei­te­ten Heb­am­men die Frau­en vor, wäh­rend und nach der Ge­burt. In Deutsch­land müs­se so­gar bei je­der Ge­burt ei­ne Heb­am­me an­we­send sein.

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