Ujahs Tref­fer reicht Bre­men zum Sieg über Köln

Rheinische Post Goch - - SPORT -

BRE­MEN (dpa) Star­ke Leis­tung, ent­schei­den­der Tref­fer – und doch kein Ju­bel. Mit sei­nem ers­ten Heim­tor im Tri­kot von Wer­der Bre­men hat Ant­ho­ny Ujah sei­nen Ex-Klub 1. FC Köln aus dem DFB-Po­kal ge­wor­fen. Dank sei­nes Tref­fers setz­te sich Wer­der im Du­ell der Fuß­ball-Bun­des­li­gis­ten mit 1:0 (1:0) durch und schaff­te wie in der Vor­sai­son den Ein­zug ins Ach­tel­fi­na­le. Aus Re­spekt vor sei­nen al­ten Kol­le­gen ver­zich­te­te der star­ke An­grei­fer vor 40.250 Zu­schau­ern im We­ser­sta­di­on trotz sei­nes To­res auf Ju­bel­sze­nen.

Die Köl­ner, die Ujah nach der ver­gan­ge­nen Sai­son ver­las­sen hat­te, star­te­ten schwach in die Par­tie und stell­ten Wer­der zu­nächst vor kei­ner­lei Pro­ble­me. Den ers­ten Rück­schlag hat­te es für die Mann­schaft von Trai­ner Pe­ter Stö­ger aber be­reits vor dem An­pfiff ge­ge­ben. Ab­wehr­spie­ler Pa­wel Ol­kow­ski hat­te sich beim Auf­wär­men ver­letzt, dann muss­te auch noch Stür­mer Si­mon Zol­ler nach ge­ra­de mal 14 Mi­nu­ten we­gen Ober­schen­kel­pro­ble­men vom Feld.

Stö­ger hat­te sei­ne Mann­schaft de­fen­siv aus­ge­rich­tet. Wer­der do­mi­nier­te in ei­ner mun­te­ren Par­tie zu­nächst den Ball und das Spiel. Der FC war­te­te ab und ließ die Mann­schaft von Wer­der-Coach Vik­tor Skrip­nik kom­bi­nie­ren, die sich lan­ge aber kei­ne kla­ren Chan­cen he- raus­spiel­te. Erst ein Feh­ler im Köl­ner Spiel­auf­bau eb­ne­te Wer­der den Weg zur ers­ten gu­ten Ge­le­gen­heit – die Ujah gleich eis­kalt aus­nutz­te. Nach ei­nem star­ken Pass von Fin Bar­tels täusch­te der Ni­ge­ria­ner mit ei­ner ge­schick­ten Kör­per­dre­hung Kölns Fre­de­rik Sö­r­en­sen und voll­ende­te in die lin­ke Tor­ecke.

Als Wach­ma­cher für die Gäs­te wirk­te das ver­dien­te Tor bis zur Pau­se aber nicht. Köln agier­te auch in der Fol­ge zu­rück­hal­tend und er­ar­bei­te­te sich im ers­ten Durch­gang nicht ei­ne kla­re Tor­chan­ce. Statt­des­sen hat­te kurz vor der Halb­zeit er­neut Ujah (44.) die gro­ße Ge­le­gen­heit, um die Füh­rung aus­zu­bau­en. Al­ler­dings schei­ter­te der Stür­mer am stark re­agie­ren­den Köl­ner Tor­hü­ter Ti­mo Horn.

Sein Ge­gen­über Fe­lix Wied­wald wur­de erst nach dem Sei­ten­wech­sel erst­mals ge­for­dert, zeig­te sich aber gleich hell­wach. Nach ei­nem schö­nen Pass von Na­tio­nal­spie­ler Jo­nas Hec­tor tauch­te Ujah-Nach­fol­ger Ant­ho­ny Mo­des­te (49.) frei vor dem Wer­der-Kee­per auf – aber Wied­wald blieb lan­ge ste­hen und wehr­te die ers­te Köl­ner Groß­chan­ce zur Ecke ab. Ge­gen im­mer mu­ti­ger wer­den­de Köl­ner be­kam Skrip­niks Team Pro­ble­me und fand nicht zum gu­ten Rhyth­mus der ers­ten Hälf­te zu­rück. Erst in der Schluss­pha­se fuhr es ge­fähr­li­che Kon­ter.

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