Dem Dia­be­tes auf der Spur

Rheinische Post Goch - - EXTRA WELTDIABETESTAG -

Ei­wei­ße, Zu­cker, Fet­te: In un­se­ren Nah­rungs­mit­teln ste­cken vie­le Stof­fe, die – in un­ver­hält­nis­mä­ßig ho­hen Men­gen kon­su­miert – ein Fak­tor für die Er­kran­kung an Dia­be­tes sein kön­nen. Wie sich Dia­be­tes in den Griff be­kom­men lässt, er­for­schen Wis­sen­schaft­ler am Deut­schen Dia­be­tes-Zen­trum in Düsseldorf.

Lässt sich Dia­be­tes vor­her­sa­gen oder gar ver­hin­dern? – Die Zu­nah­me des Dia­be­tes und das da­mit ein­her­ge­hen­de er­höh­te Ri­si­ko für Fol­ge­er­kran­kun­gen wie Er­blin­dung, Ner­ven­schä­di­gun­gen und Herz­Kreis­lauf­er­kran­kun­gen las­sen ver­mu­ten, dass dies nicht der Fall ist. Wer sein per­sön­li­ches Dia­be­tes­ri­si­ko kennt, kann je­doch in­di­vi­du­el­le Vor­sor­ge­maß­nah­men ent­wi­ckeln und um­set­zen, um den Dia­be­tes ab­zu­weh­ren. So ha­ben Wis­sen­schaft­ler her­aus­ge­fun­den, dass ei­ne Um­stel­lung des Le­bens­stils auf ei­ne aus­ge­wo­ge­ne Er­näh­rung und mehr Be­we­gung die Wahr­schein­lich­keit, an ei­nem Typ-2-Dia­be­tes zu er­kran­ken, ver­rin­gert. Das DDZ lei­tet fe­der­füh­rend die Deut­sche Dia­be­tes-Stu­die. Mit ih­rer Teil­nah­me er­fah­ren die Stu­di­en­teil­neh­mer, wie hoch ihr in­di­vi­du­el­les Dia­be­tes­ri­si­ko ist, und er­hal­ten de­tail­lier­te me­di­zi­ni­sche Un­ter­su­chun­gen. An­hand der Er­geb­nis­se lässt sich das Krank­heits­bild früh­zei­tig be­ein­flus­sen. Gleich­zei­tig er­for­schen die Wis­sen­schaft­ler, wel­che Zu­sam­men­hän­ge zwi­schen dem Ent­ste­hen des Dia­be­tes, ge­ne­ti­scher und mo­le­ku­la­rer Ein­fluss­fak­to­ren so­wie Um­welt­und Le­bens­stil­fak­to­ren be­ste­hen. Für die­se und an­de­re neu­ar­ti­ge The­ra­pi­en su­chen wir Teil­neh­mer. Mel­den Sie sich! Das Deut­sche Dia­be­tes-Zen­trum (DDZ) ver­steht sich als deut­sches Re­fe­renz­zen­trum zum Krank­heits­bild Dia­be­tes. Ziel ist es, ei­nen Bei­trag zur Ver­bes­se­rung von Prä­ven­ti­on, Früh­er­ken­nung, Dia­gnos­tik und The­ra­pie des Dia­be­tes mel­li­tus zu leis­ten. Gleich­zei­tig soll die epi­de­mio­lo­gi­sche Da­ten­la­ge in Deutsch­land ver­bes­sert wer­den. Es ist An­sprech­part­ner für al­le Ak­teu­re im Ge­sund­heits­we­sen, be­rei­tet wis­sen­schaft­li­che In­for­ma­tio­nen zu Dia­be­tes mel­li­tus auf und stellt sie der Öf­fent­lich­keit zur Ver­fü­gung. Das DDZ ge­hört der Leib­nizGe­mein­schaft an und ist Part­ner im Deut­schen Zen­trum für Dia­be­tes­for­schung (DZD e.V.).

Das Deut­sche Dia­be­tes-Zen­trum mit Sitz in Düsseldorf lei­tet fe­der­füh­rend die Deut­sche Dia­be­tes-Stu­die.

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