„Nacht der Bands“in elf Go­cher Kn­ei­pen

Rheinische Post Goch - - GRENZLAND POST - VON AN­JA SETT­NIK

Schon zum sieb­ten Mal la­den „Gas­tro-Event“, Volks­bank und Stadt zur Nacht mit Live-Mu­sik ein. Vie­le Kn­ei­pen sind zu Fuß er­reich­bar, wei­te­re We­ge über­brückt ein Pen­del­bus. Kar­ten kos­ten 11 Eu­ro an der Vor­kas­se.

GOCH Noch grö­ßer als in den Vor­jah­ren ist in die­sem Jahr die „Nacht der Bands“an­ge­legt, das „In­ter­na­tio­na­le Live-Mu­sik-Gas­tro­no­mie-Fes­ti­val“, wie Ver­an­stal­ter Adam Ru­ta sagt. Sei­ne Agen­tur „Gas­tro-Event“hat als Part­ner die Volks­bank an der Niers, die Stadt Goch und die Braue­rei An­heu­ser-Busch mit Die­bels, Beck’s und Fran­zis­ka­ner-Bier. Ei­nen kos­ten­lo­sen Pen­del­bus or­ga­ni­sie­ren die Stadt­wer­ke Goch mit der Fir­ma Lei­ne­we­ber. An elf Stand­or­ten im Stadt­ge­biet gibt es am Sams­tag, 14. No­vem­ber, Live-Mu­sik. Wer sich von der ei­nen Ört­lich­keit schnell ge­nug wie­der tren­nen kann, hat die Chan­ce, bis zwei Uhr mor­gens un­ter­schied­lichs­te Mu­sik­rich­tun­gen zu ge­nie­ßen.

Das Kon­zept funk­tio­niert nun schon seit ei­ni­gen Jah­ren, und zwar nicht nur in Goch, son­dern in ver­schie­de­nen nie­der­rhei­ni­schen Städ­ten und Ge­mein­den. Nicht nur für die Bands und ih­re Gäs­te ist das toll, son­dern auch für die Gas­tro­no­mie, sagt Ru­ta. „Vie­le Wir­te fra­gen in­zwi­schen schon von selbst an, ob sie wie­der oder erst­mals da­bei sein kön­nen, denn es ist für sie ei­ne Chan­ce, auf sich auf­merk­sam zu ma­chen“, er­klärt Ru­ta.

Stadt-Spre­cher Tors­ten Ma­tenaars weiß, was er meint, denn be- stimmt gibt es vie­le Go­cher, de­nen ei­ni­ge der Lo­ca­ti­ons bis­lang fremd sind. „Aus Sicht des Stadt­mar­ke­tings ist es wün­schens­wert, den Bür­gern ein mög­lichst viel­schich­ti­ges An­ge­bot zu ma­chen. Wir freu­en uns, wenn un­ter­schied­li­che Initia­ti­ven bei den Go­chern Neu­gier we­cken und sie da­zu brin­gen, mal

Tors­ten Ma­ten­a­ers raus­zu­ge­hen.“

An der dies­jäh­ri­gen Kn­ei­pen­nacht nimmt ei­ne Gast­stät­te mehr teil als in den Vor­jah­ren. Neu da­bei ist die „Ras­ta Pacey Band“, be­ste­hend aus dem Na­men ge­ben­den Ja­mai­ka­ner und zwei Kol­le­gen, die ge­mein­sam Reg­gae und Soul ma­chen. Die Band tritt ab 20.30 Uhr im „Bis­tro Ver­beet“in der Frau­en­stra­ße auf. Reg­gae im Schnell­im­biss – in der Kn­ei­pen­nacht ist das kein Wi­der­spruch. Zum Auf­takt spie­len „Su­per St­rut“im Ho­tel de Po­ort an der Jahn­stra­ße. Die Soul­com­bo ist für Ru­ta ein Ge­heim­tipp; in ihr ha­ben sich Künst­ler aus ganz NRW zu­sam­men­ge­fun­den, um selbst Kom- po­nier­tes oder Ge­co­ver­tes vor­zu­stel­len. In „Den Hol­lan­der“tre­ten „Col­ly and the Steam­rol­lers“mit sau­be­rem Rock’n Roll auf, spä­ter am Abend „Ran­zig“im „eXci­ted“. Die Co­ver-Band ist in der Um­ge­bung wohl­be­kannt und dürf­te die spä­ten Par­ty­gäs­te bis tief in die Nacht auf die Tanz­flä­che brin­gen.

Auch das „Ste­vens“, „Po­or­te Jänt­je“, das „Kö­nig am Markt“, „Kem­pers’s N. 5“, „Goch Live“, „Der Ke­gel“und das Kol­ping­haus Hert sind da­bei. Über­all spie­len die Bands et­wa vier St­un­den, Pau­se in­klu­si­ve. Je­der kann blei­ben, so lan­ge er möch­te. Für 11 Eu­ro ist ein Zug durch elf Lo­ca­ti­ons in­klu­si­ve; Kar­ten im Vor­ver­kauf gibt es bei der Volks­bank und bei der Kul­tour­büh­ne. Mehr In­fos im In­ter­net un­ter www.band­nacht.de/goch. Der Pen­del­bus fährt sechs Hal­te­stel­len an, ins­be­son­de­re für „De Po­ort“und „eXci­ted“im In­dus­trie­ge­biet ist die Nut­zung sinn­voll.

Rein­hard Za­de­laar, Lei­ter der Vo­ba-Ge­schäfts­stel­le Goch, will eben­so wie sei­ne Mar­ke­ting-Kol­le­gin Da­nie­la Lörcks mög­lichst da­bei sein. Al­lein schon, weil die „Nacht der Bands“ein­fach toll sei. „Man trifft da mal ganz an­de­re Leu­te als bei an­de­ren Ver­an­stal­tun­gen.“Und so­viel Nacht­le­ben wie an die­sem Ter­min gibt es in Goch ja sonst eher sel­ten.

„Aus Sicht des Stadt­mar­ke­tings ist es wün­schens­wert, ein viel­schich­ti­ges An­ge­bot

zu ma­chen“

Stadt­mar­ke­ting

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