Fuhr­park-Ma­na­ger MAKS fei­ert zehn­jäh­ri­ges Be­ste­hen

Rheinische Post Goch - - GOCH / UEDEM -

UEDEM (RP) Be­vor die MAKS Gm­bH im Ok­to­ber 2005 ge­grün­det wur­de, war sie jahr­zehn­te­lang die be­triebs­ei­ge­ne Kfz-Werk­statt der Un­ter­neh­mens­grup­pe Hor­le­mann. Seit je­her küm­mer­te sich die Werk­statt um ei­nen breit ge­fä­cher­ten Fuhr­park be­ste­hend aus Nutz­fahr­zeu­gen, Bau­ma­schi­nen und Pkw. Im Jahr 2005 ent­stand die Idee, mit der Di­enst­leis­tung Fuhr­park-Ma­nage­ment an den Markt zu ge­hen.

Fuhr­park-Ma­nage­ment be­deu­tet ei­ne kos­ten- und ef­fi­zi­en­z­op­ti­mier­te War­tung al­ler Fahr­zeu­ge im Fuhr­park. „Wir wis­sen aus un­se­rer Ge­schich­te her­aus, was un­se­ren Kun­den wich­tig ist: kur­ze Stand­zei­ten, ge­rin­ge War­tungs­kos­ten und ei­ne ho­he Fahr­zeug­ver­füg­bar­keit“, er­klärt Klaus Ge­rats, Ge­schäfts­füh­rer der MAKS Gm­bH. Um die Werk­statt­ka­pa­zi­tä­ten wei­ter aus­zu­bau­en, fiel En­de 2011 die Ent­schei­dung, ei­ne neue Werk­statt im Ge­wer­be­ge­biet in Uedem zu er­rich­ten. Als MAN von den Neu­bau­plä­nen hör­te, sind bei­de Sei­ten auf­ein­an­der zu­ge­gan­gen. MAKS war als Kfz-Di­enst­leis­ter oh­ne vor­he­ri­ge Mar­ken­an­bin­dung ein in­ter­es­san­ter Part­ner für MAN. Um­ge­kehrt war für MAKS die Part­ner­schaft von MAN von In­ter­es­se. Da es sich für bei­de Sei­ten um ei­ne Win-Win-Si­tua­ti­on han­del­te, fiel die Ent­schei­dung zur Ko­ope­ra­ti­on leicht.

Im Jahr 2012 folg­te der Bau der neu­en Werk­statt auf der Mol­ke­rei­stra­ße in Uedem. Im De­zem­ber 2012 konn­te die Werk­statt an ih­ren neu­en Stand­ort zie­hen und seit Fe­bru­ar 2013 ist die MAKS Gm­bH of­fi­zi­el­ler Ser­vice­part­ner der MAN Truck an Bus Deutsch­land Gm­bH.

Im neu­en Werk­statt­ge­bäu­de gibt es drei ei­ge­ne Di­enst­leis­tungs­be­rei- che: In der Lkw-Werk­statt wer­den auf fünf Re­pa­ra­tur­bah­nen nicht nur MAN-Fa­b­ri­ka­te in­stand­ge­setzt und ge­war­tet, son­dern auch Nutz­fahr­zeu­ge an­de­rer Her­stel­ler wie Mer­ce­des, Sca­nia und DAF. In der nächs­ten Ab­tei­lung geht es ro­bus­ter zur Sa­che: Bag­ger, Rad­la­der und an­de­re Bau- und Land­ma­schi­nen wer­den hier auf Herz und Nie­ren ge­prüft. „Aber nicht nur gro­ße Brum­mis sind bei uns rich­tig,“lacht der Kf­zMeis­ter Tim An­ders, „auch Pkw al­ler Art sind bei uns in den rich­ti­gen Hän­den.“Um das „Al­les aus ei­ner Hand“-Prin­zip zu kom­plet­tie­ren hat der TÜV Nord ei­nen ei­ge­nen Stütz­punkt auf dem Maks –Ge­län­de.

Der Prüf­stand wur­de nach neu­es­tem tech­ni­schem Stan­dard er­baut und ver­fügt über ei­ne Prüf­gru­be mit Über­län­ge für über­lan­ge Fahr­zeu­ge. Es kön­nen al­le Ar­ten von Prü­fun­gen durch­ge­führt wer­den. Die TÜV-Prü­fer sind täg­lich vor Ort, so dass Ter­min­ab­spra­chen auch kurz­fris­tig im­mer mög­lich sind.

Mit der Öff­nung des Un­ter­neh­mens für Drit­te und den Um­zug an den neu­en Stand­ort ist die Kf­zWerk­statt auch per­so­nell ste­tig ge­wach­sen. Mitt­ler­wei­le be­schäf­tigt die MAKS Gm­bH 34 Mit­ar­bei­ter, da­von sind neun Aus­zu­bil­den­de. „Hin­ter ei­ner gu­ten Werk­statt steht im­mer ein gu­tes Team,“be­tont der Ge­schäfts­füh­rer.

Auf­grund der ra­san­ten tech­ni­schen Wei­ter­ent­wick­lung von Fahr­zeu­gen stei­gen auch die An­for­de­run­gen an die Mon­teu­re. Die Fahr­zeug­dia­gno­se fin­det heu­te zu meist nicht mehr un­term Fahr­zeug statt, son­dern am Note­book - egal ob Pkw, Lkw oder Bau­ma­schi­ne.

Zu den Kun­den der MAKS Gm­bH zäh­len Spe­di­teu­re, Bau­fir­men, Klein­hand­wer­ker und Pri­vat­kun­den. Auch auf dem Flug­ha­fen Wee­ze kann es sein, dass der ein oder an­de­re Pas­sa­gier den MAKS-Werk­statt­wa­gen sich­tet. Hier wer­den Ge­päck­wa­gen, För­der­bän­der, Roll­trep­pen und an­de­re Fahr­zeu­ge in­stand ge­hal­ten und nach Un­fall­ver­hü­tungs­vor­schrif­ten ge­prüft.

Auch auf­grund der gu­ten La­ge an der A57 fin­det so man­cher LK­WFah­rer den Weg zur MAKS. „Aber der Druck ist hoch“, so Klaus Ge­rats, „es gibt hier ei­ne ho­he Dich­te an Werk­stät­ten, die al­le gu­te Ar­beit ver­rich­ten.“

FOTO: PRI­VAT

Azu­bi Ol­li Artz (l.) und Kfz-Meis­ter Tim An­ders.

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