Pal­lia­tiv­me­di­zin

Rheinische Post Goch - - STIMME DES WESTENS -

Die Pal­lia­tiv­me­di­zin ist die schmerz­lin­dern­de Be­hand­lung un­heil­bar kran­ker Men­schen bis zum Le­bens­en­de. Ziel der pal­lia­ti­ven Ver­sor­gung ist, den Pa­ti­en­ten ein Ster­ben in Wür­de zu er­mög­li­chen. Nicht mehr Hei­lung und Le­bens­ver­län­ge­rung ste­hen im Vor­der­grund, son­dern der best­mög­li­che Er­halt der Le­bens­qua­li­tät. Ne­ben der ärzt­li­chen Ver­sor­gung mit Schmerz­me­di­ka­men­ten wer­den die Pa­ti­en­ten von Psy­cho­lo­gen, Seel­sor­gern, So­zi­al­päd­ago­gen und Pfle­gern be­treut. In der kom­men­den Wo­che stimmt der Bun­des­tag über Ge­set­zes­ent­wür­fe zur Ster­be­hil­fe ab. Vier An­trä­ge lie­gen vor: vom kom­plet­ten Ver­bot bis zur Er­laub­nis. Die Geg­ner der Ster­be­hil­fe ar­gu­men­tie­ren, dass mit der ster­be­be­glei­ten­den Pal­lia­tiv­me­di­zin ein wür­di­ger Um­gang mit dem Tod be­reits ge­fun­den sei. kl

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