En­g­land will Fi­fa auf Scha­den­er­satz ver­kla­gen

Rheinische Post Goch - - SPORT -

LONDON (sid) Nach den Be­haup­tun­gen des sus­pen­dier­ten Fi­fa-Chefs Sepp Blat­ter zu an­geb­li­chen Ab­spra­chen in der Exe­ku­ti­ve des Fuß­ball-Welt­ver­ban­des vor der Wahl der WM-Gast­ge­ber 2018 und 2022 prüft der eng­li­sche Ver­band FA Scha­den­er­satz­an­sprü­che in Hö­he von 30 Mil­lio­nen Eu­ro. En­g­land war bei der Wahl un­ter­le­gen. Die FA wer­tet Blat­ters Aus­sa­gen in ei­nem In­ter­view mit der Nach­rich­ten­agen­tur TASS als wei­te­res In­diz für ih­ren Ver­dacht ei­ner Ma­ni­pu­la­ti­on bei der Ver­ga­be des WM-Tur­niers 2018. Blat­ter hat­te in dem In­ter­view von ei­ner Fest­le­gung des Fi­fa-Vor­stands für 2018 auf Russ­land und 2022 auf die USA ge­spro­chen. Ue­fa-Prä­si­dent Mi­chel Pla­ti­ni ha­be die Plä­ne teil­wei­se durch­kreuzt, in­dem er Ka­tar für 2022 ins Spiel brach­te.

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