KLAS­SIK

Rheinische Post Goch - - KULTUR -

Deut­sche Ex­per­ti­se für US-Kon­zert­sä­le

Di­ri­gen­ten Der deut­sche (und deutsch­spra­chi­ge) Di­ri­gent ist für ame­ri­ka­ni­sche Orches­ter schon im­mer ein Ma­gnet ge­we­sen. Er galt und gilt nach wie vor als ein Lord­sie­gel­be­wah­rer, als Hü­ter der Tra­di­ti­on, als Voll­stre­cker ei­ner hö­he­ren mu­si­ka­li­schen Rich­tig­keit. In der Tat ha­ben vie­le gro­ße deut­sche Di­ri­gen­ten aus Deutsch­land län­ge­re Zeit in den USA ge­wirkt – neh­men wir als Bei­spiel für vie­le an­de­re nur Wolf­gang Sa­wal­lisch und Chris­toph von Dohn­anyi, Chris­toph Eschen­bach und Kurt Ma­sur, Franz Wel­ser-Möst oder Erich Leins­dorf. Von ih­nen er­bat und er­hoff­te man sich Gül­tig­keit, gleich­sam ei­ne per­so­na­li­sier­te Re­fe­renz. In um­ge­kehr­ter Rich­tung tut sich in­des we­nig: US-Di­ri­gen­ten, die hier­zu­lan­de wir­ken, sind rar ge­sät. w.g.

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