Das Haus der Ro­man­tik

Rheinische Post Goch - - LOKALE KULTUR -

schoss für die dienst­ha­ben­den Geis­ter, die dem an­ge­se­he­nen Künst­ler Mit­te des 19. Jahr­hun­derts das Le­ben an­ge­nehm mach­ten. Fei­nes In­tar­si­en­par­kett, Mar­mor­bö­den und Kas­set­ten­de­cken schon über dem Ein­gang, ver­gol­de­ter Stuck be­grüß­ten bei­spiels­wei­se den Kö­nig von Hol­land in die­sem Haus.

Heute steht das Haus al­len of­fen – denn das Pa­lais war ei­nes der we­ni­gen Häu­ser in Kle­ve, die von den ver­hee­ren­den An­grif­fen auf die Stadt 1944 und 1945 ver­schont blie­ben. Und es ist ei­nes der ganz we­ni­gen Häu­ser in Eu­ro­pa, die noch den Hauch des Künst­lers at­men, der in ih­nen ar­bei­te­te und leb­te und nach des­sen Plä­nen das Haus ge­schaf­fen wur­de.

Bil­der Ko­ek­ko­eks und sei­ner Schü­ler sind Teil der stän­di­gen Samm­lung, die in den Sa­lons, die mit Bie­der­mei­er- und Em­pi­re-Mö-

RP-FO­TO: EVE

Zum Platz klas­si­zis­tisch, zum Gar­ten mit dun­kel­grü­nen Lä­den wie ein Land­haus: Das Künst­ler­pa­lais des Land­schafts­ma­lers Ba­rend Cor­ne­lis Ko­ek­ko­ek zeigt die nie­der­län­di­sche Ro­man­tik.

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