Vor Mo­tor­rad­tou­ren kla­re Ab­spra­chen tref­fen

Rheinische Post Goch - - KINDERSEITE - (

tmn) Mit den stei­gen­den Tem­pe­ra­tu­ren star­ten vie­le Mo­tor­rad­fah­rer zu den ers­ten län­ge­ren Tou­ren der Sai­son. Beim Fah­ren in Ko­lon­nen sind al­ler­dings Dis­zi­plin und Ord­nung wich­tig, er­klärt der Tüv Rhein­land – und emp­fiehlt, vor dem An­las­sen der Ma­schi­nen un­ter­ein­an­der kla­re Ab­spra­chen zu tref­fen. An Spit­ze und En­de des Kon­vois soll­ten zum Bei­spiel er­fah­re­ne Bi­ker fah­ren. Der Vor­ders­te lei­tet den Rest, er gibt Tem­po und Rich­tung vor. Wer ein schwä­cher mo­to­ri­sier­tes Ge­fährt oder we­nig Fahr­pra­xis hat, soll­te sich hin­ter der Spit­ze ein­rei­hen.

Auf gera­den Stre­cken fährt die Grup­pe am bes­ten ver­setzt, emp­feh­len die Ex­per­ten. Von Über­hol­ma­nö­vern in­ner­halb des Kon­vois ra­ten sie ab, und das soll­te vor der Ab­fahrt un­ter den Bi­kern auch so be­spro­chen wer­den. Wenn die Ko­lon­ne ein Au­to über­holt, muss je­der für sich ge­nau prü­fen, ob die Ge­gen­spur frei ist. „Auf kei­nen Fall vom Vor­der­mann ein­fach mit­zie­hen las­sen“, warnt Tüv-Fach­mann Hans-Ul­rich San­der.

Be­vor es los­geht, gibt es aber noch mehr zu klä­ren: Wo geht es lang? Was sind Treff­punk­te auf dem Weg? Wann wer­den Pau­sen ein­ge­legt – für Tank­stopps und Mahl­zei­ten? Au­ßer­dem soll­te je­der die Han­dy­num­mern sei­ner Mit­fah­rer ha­ben, um im Not­fall die an­de­ren an­ru­fen zu kön­nen.

FO­TO: AN­NA OMELCHENKO/THINKSTOCK

Beim Fah­ren in Ko­lon­nen ist Dis­zi­plin ge­fragt. Der vor­ders­te Fah­rer lei­tet den Rest.

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