Fi­na­le im Frei­sprin­gen in der Reit­hal­le Thoenes

Rheinische Post Goch - - SPORT LOKAL - VON STE­PHAN DERKS

In der an der Dorf­stra­ße in Kep­peln ge­le­ge­nen Reit­hal­le der Fa­mi­lie Thoenes geht am Sonn­tag die drit­te Staf­fel des Fi­na­les im NRW-Frei­sprin­gwett­be­werb für Po­nys und Pfer­de über die Büh­ne. Pünkt­lich um 10 Uhr sind es zu­nächst die drei­jäh­ri­gen Po­nys, die nach drei hin­ter ih­nen lie­gen­den Qua­li­fi­ka­tio­nen den Sie­ger un­ter sich aus­ma­chen. An­schlie­ßend fol­gen um 11 Uhr die vier­jäh­ri­gen Po­nys, be­vor um 13.30 Uhr die drei­jäh­ri­gen Pfer­de und um 14 Uhr die vier­jäh­ri­gen Pfer­de den Fi­nal­sie­ger er­mit­teln.

Das Sze­na­rio bei der fi­na­len Ent­schei­dung: In der Mit­te der Bahn ste­hen die Rich­ter Gerd Kö­ne­mann und Sascha Hahn, die das ge­zeig­te Ver­mö­gen, die Ma­nier und den Ge­samt­ein­druck der Vier­bei­ner kri­tisch un­ter die Lu­pe neh­men. Zu dem zu be­ur­tei­len­den Ge­samt­bild zäh­len der Ga­lopp, Rhyth­mus und die Ba­lan­ce der Youngs­ter, wo­bei das Rich­ter­ge­spann be­son­ders auf ein en­er­gi­sches Ab­fu­ßen und die Leich­tig­keit am Sprung ach­ten.

Das al­ler­dings sind nicht die ein­zi­gen Kri­te­ri­en, die am En­de die Ge­samt­no­te aus­ma­chen. Die Hal­sund Rü­cken­deh­nung (Bas­cu­le) beim Über­win­den der Hin­der­nis­se ge­hö­ren eben­so da­zu wie die Bein­tech­nik, die Leis­tungs­be­reit­schaft und An­pas­sungs­fä­hig­keit, mit der die Hin­der­nis­se von den Pfer­den über­sprun­gen wer­den. Im Rah­men der dem Al­ter und der Aus­bil­dung ent­spre­chend ge­stell­ten An­for­de­run­gen soll ein wil­lig-flüs­si­ges, auf­merk­sa­mes Über­win­den der Hin­der­nis­se mit her­ge­ge­be­nem Rü­cken und dem der Hin­der­nis­hö­he ent­spre­chen­den Auf­wand ge­zeigt wer­den.

Ver­langt wer­den in der Fi­nal­prü­fung zwei klei­ne Ein­sprün­ge und ein Aus­sprung, der zu­nächst als Steil­sprung, dann als Hoch-Weit­Sprung auf­ge­baut wird. Da­bei ist der ers­te Sprung meist ein Ca­va­let­ti oder ent­spre­chen­des Hin­der­nis (Kreuz) mit vor­ge­zo­ge­ner Grund­li­nie und 40 Zen­ti­me­tern Hö­he, wo­bei die Dis­tanz zum zwei­ten Sprung et­wa sie­ben Me­ter be­trägt.

Der zwei­te Sprung be­steht aus ei­nem klei­nen Steil­sprung/Oxer mit gleich­falls vor­ge­zo­ge­ner Grund­li­nie und ei­ner Hö­he von et­wa 60 Zen­ti­me­tern und ei­ner Dis­tanz zum drit­ten Sprung von un­ge­fähr 7,20 Me­tern. Dem drit­ten Sprung, ein zu­nächst klei­ner Steil­sprung mit vor­ge­zo­ge­ner Grund­li­nie und et­wa 70 Zen­ti­me­ter hoch folgt dann nach und nach die Er­hö­hung be­zie­hungs­wei­se Er­wei­te­rung zum Hoch-Weit-Sprung ge­mäß Wei­sung der Rich­ter und Ver­an­la­gung der teil­neh­men­den Pfer­de und Po­nys.

Der Ein­tritt für Be­su­cher die­ser Ver­an­stal­tung ist frei.

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