Zu li­be­ral

Rheinische Post Goch - - LESERBRIEFE - Eck­art Lesch 53424 Re­ma­gen Wil­helm J. Ger­hards 41179 Mön­chen­glad­bach

Oh­ne der frü­he­ren Bun­des­mi­nis­te­rin Sa­bi­ne Leu­theus­ser-Schnar­ren­ber­ger, FDP, schlech­te po­li­ti­sche Ar­beit be­schei­ni­gen zu wol­len,aber seit dem Über­fall in Pa­ris, wo 130 Men­schen ihr Le­ben lie­ßen und jetzt Brüssel mit über 30 To­ten, kann man fest­stel­len, dass der über­trie­be­ne Li­be­ra­lis­mus der Bun­des­mi­nis­te­rin a.D. (2009-2013) grund­sätz­lich falsch war. Wir brau­chen Über­wa­chungs-Ka­me­ras an Flug­hä­fen und Bahn­hö­fen ge­nau­so wie an gro­ßen Plät­zen und Stra­ßen. Nur das Lon­do­ner-Mo­dell mit der ab­so­lu­ten TV-Über­wa­chung führt letzt­lich zu ei­nem Er­folg ge­gen den Ter­ro­ris­mus. Zu „EU will Stahl­fir­men schüt­zen“(RP vom 17. März): Ei­ne sehr löb­li­che Ab­sicht der EU, die Stahl­fir­men vor Dum­ping­prei­sen zu schüt­zen, denn dik­ta­to­risch ge­führ­te Staa­ten ken­nen hier kein Par­don. Was aber im Vor­feld wich­ti­ger wä­re: zu ver­mei­den, dass Chi­na die Fir­men auf­kauft, die die­sen Stahl kau­fen und ver­ar­bei­ten. Weil sich dann die In­ter­es­sen ver­schie­ben oder das Schutz­be­dürf­nis zweit­ran­gig wird.

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