Post im Fo­kus der Bun­des­netz­agen­tur

Rheinische Post Goch - - WIRTSCHAFT -

BONN (dpa) Die Bun­des­netz­agen­tur prüft nach ei­nem Me­dien­be­richt neue Miss­brauchs­vor­wür­fe ge­gen die Deut­sche Post. Hin­ter­grund sei­en Be­schwer­den dar­über, dass die Post Wett­be­wer­ber durch Groß­kun­den­ra­bat­te in Form von „Wer­be­ver­gü­tun­gen“be­nach­tei­li­ge, schreibt die „Frank­fur­ter All­ge­mei­nen Zei­tung“. Das Un­ter­neh­men be­zahlt dem­nach wich­ti­ge Groß­ver­sen­der da­für, dass es auf Brief­um­schlä­gen das Post­horn mit dem Slo­gan „Zu­ge­stellt durch die Deut­sche Post“dru­cken darf. Ein Spre­cher der Bun­des­netz­agen­tur woll­te den Be­richt nicht kom­men­tie­ren. Die Post be­stä­tig­te, dass die Netz­agen­tur In­for­ma­tio­nen zu den Wett­be­werbs­ko­ope­ra­ti­ons­ver­trä­gen an­ge­for­dert ha­be. Ein förm­li­ches Ver­fah­ren sei bis­lang nicht ein­ge­lei­tet wor­den.

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