Pein­li­che Per­so­nal­que­re­len bei NRW.In­vest

Rheinische Post Goch - - WIRTSCHAFT -

DÜS­SEL­DORF (tor) NRW.In­vest-CoGe­schäfts­füh­rer Her­bert Ja­ko­by gibt sei­nen Pos­ten nach we­ni­ger als zwei Jah­ren im Amt wie­der ab. Das geht aus ver­trau­li­chen Auf­sichts­rats­un­ter­la­gen der Au­ßen­wirt­schaft­s­toch­ter des Lan­des her­vor.

NRW-Wirt­schafts­mi­nis­ter Gar­relt Du­in (SPD) hat­te sei­nen Ab­tei­lungs­lei­ter zu der Au­ßen­wirt­schaft­s­toch­ter des Lan­des ent­sandt – dem Ver­neh­men nach, um mehr Zu­griff auf die Ar­beit der Au­ßen­wirt­schafts­för- de­rer zu ha­ben. In­tern heißt es, Ja­ko­by ha­be sich fach­lich nicht ne­ben der lang­ge­dien­ten NRW-In­vest-Ge­schäfts­füh­re­rin Pe­tra Wass­ner be­haup­ten kön­nen. In ei­ner Mail an die Auf­sichts­rä­te von NRW.In­vest ist von „um­fang­rei­chen Dis­kus­sio­nen“die Re­de. Be­grün­det wird die Maß­nah­me dort mit der ge­wach­se­nen Ar­beits­be­las­tung in Ja­ko­bys Mi­nis­te­ri­ums­ab­tei­lung. Ihm sol­le nun „ver­stärkt die Mög­lich­keit“ge­bo­ten wer­den, „sich auf die ste­tig an­spruchs­vol­le­re Tä­tig­keit als Lei­ter der Ab­tei­lung zu kon­zen­trie­ren“.

Ein Spre­cher des Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­ums wies fach­li­che Zwei­fel an Ja­ko­by zu­rück. Man ha­be viel­mehr den Ar­beits­auf­wand in Ja­ko­bys Aus­sen­wirt­schafts-Ab­tei­lung im Mi­nis­te­ri­um un­ter­schätzt. Es sei un­klar, ob Ja­ko­bys Co-Ge­schäfts­füh­rerPos­ten bei NRW-In­vest neu be­setzt wer­de.

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