Rhen­ania hat NRW-Li­ga fest im Blick

Rheinische Post Goch - - SPORT LOKAL - VON LI­ZA-MA­RIE SIEG­MUND UND KAR­LHEINZ SCHMIDT

Tisch­ten­nis: NRW-Li­gist TTVg. WRW Kle­ve ist im Heim­spiel ge­gen Uni­on Vel­bert al­len­falls Au­ßen­sei­ter.

NRW-Li­ga Her­ren: TTVg. WRW Kle­ve - SV Uni­on Vel­bert II (Sams­tag, 18.30 Uhr, Mit­tel­weg). Oh­ne Punk­te­ga­rant Thors­ten Ho­ne­feld schla­gen die Her­ren von Weiß-Rot-Weiß Kle­ve in der NRW-Li­ga ge­gen den SV Uni­on Vel­bert 2 auf. Ge­gen den Ta­bel­len­zwei­ten sind die Kle­ver an hei­mi­schen Ti­schen nicht nur aus die­sem Grund Au­ßen­sei­ter. „Schon im ers­ten Du­ell wa­ren wir Vel­bert mit 6:9 un­ter­le­gen – und da­bei konn­ten wir auf un­se­re stärks­te For­ma­ti­on zu­rück­grei­fen“, er­in­nert sich Mann­schafts­füh­rer Jens Roeloffs, der beim noch­ma­li­gen Auf­ein­an­der­tref­fen in die­ser Sai­son ger­ne ein an­de­res Er­geb­nis se­hen wür­de. „Ich wür­de mich na­tür­lich über ei­nen Sieg freu­en, aber die Be­din­gun­gen könn­ten für uns bes­ser sein. Das Feh­len von Thors­ten hat eben auch zur Fol­ge, dass wir aus dem hin­te­ren Paar­kreuz in die Mit­te rü­cken.“Zu­dem ste­he noch nicht fest, wer Ho­ne­feld er­set­zen wer­de.

Ge­ziel­te Schwach­punk­te sei­en beim Geg­ner nicht aus­zu­ma­chen. Stark aber prä­sen­tie­ren sich Ju­gend­spie­ler Ti­mo­ti­us Köch­ling, der bei Vel­bert die Spit­zen­po­si­ti­on ein­nimmt und die Num­mer vier im Team, Vla­di­mir Mis­ins­ky. Auf Sei­ten der Kle­ver über­zeu­gen mo­men­tan An­drzej Bor­kow­ski, Ho­ne­feld, Ced­ric Görtz und Vin­cent Kep­ser mit po­si­ti­ven Bi­lan­zen. Hi­ro­shi Kit­ten­ber­ger und Roeloffs sind da­ge­gen von ei­nem aus­ge­gli­che­nen Spiel­ver­hält­nis ent­fernt. „Wir rech­nen da­mit, dass Vel­bert um je­den Punkt kämp­fen wird, im­mer­hin kön­nen sie noch auf Platz eins der Ta­bel­le klet­tern und die Meis­ter­schaft er­rei­chen.“Ak­tu­ell hat Vel­bert nur den TuS Rheinberg vor sich. Für die Kle­ver geht es nicht mehr um den Auf­stieg, wohl aber um den Bron­ze­platz. Denn von Rang drei bis sechs lie­gen die Mann­schaf­ten sehr nah bei­ein­an­der.

Ver­bands­li­ga Her­ren: DJK Ad­ler Uni­on Frin­t­rop – DJK Rhen­ania Kle­ve (Sams­tag, 18.30 Uhr, Be­zirks­sport­an­la­ge „Frin­t­ro­per Was­ser­turm“). Mit dem Heim­sieg über den TSSV Bot­trop wahr­te das ers­te Her­ren­team der Kle­ver Rhen­ania sei­ne Chan­cen auf den zwei­ten Auf­stiegs­rang. Mit ei­ner ge­schlos­se­nen Mann­schafts­leis­tung ent­schie­den die DJK-Her­ren auch das Rück­spiel ge­gen die Gäs­te um ih­ren über­ra­gen­den Spit­zen­spie­ler Thors­ten Hoff­mann mit 9:5 zu ih­ren Guns­ten. Um TTV Ham­born (31:7-Zäh­ler) und TTV Fal­ken Rh­ein­kamp (29:9), die bei­de noch ge­gen Spit­zen­rei­ter TTV Me­te­len an­tre­ten müs­sen, wei- ter­hin auf den Fer­sen zu blei­ben, soll­te sei­tens der Rhen­ania-Her­ren in Es­sen-Frin­t­rop dop­pelt ge­punk­tet wer­den. „Im Kampf um den Re­le­ga­ti­ons­rang zur NRW-Li­ga hilft uns nur ein Sieg wei­ter. Nicht da­bei sein wird al­ler­dings Jens Wes­ter­beck, für den im drit­ten Paar­kreuz ne­ben Martin Blu­me vor­aus­sicht­lich And­re Gram­ser mit von der Par­tie sein wird“, sagt Kle­ves-Spit­zen­kraft Jo­han­nes Kirch­ner.

Gu­te Er­in­ne­run­gen hat der Ta­bel­len­vier­te (28:10) an den ers­ten di- rek­ten Ver­gleich mit der Ad­lerSechs in die­ser Sai­son. Ge­gen die in Best­be­set­zung an­ge­tre­te­nen Gäs­te setz­te sich das DJK-Sex­tett mit 9:3 durch. Das Gros der DJK-Zäh­ler beim über­ra­schend deut­li­chen Heim­sieg steu­er­ten die ers­ten vier Bret­ter bei, die so­wohl im Ein­zel als auch im Dop­pel nichts an­bren­nen lie­ßen.

Mit weit­aus mehr Ge­gen­wehr wird das Team aus der Kle­ver Ober­stadt wohl beim mor­gi­gen Gastspiel an der Frin­t­ro­per Stra­ße rech­nen

Jo­han­nes Kirch­ner müs­sen. Der gast­ge­ben­de Ta­bel­len­ach­te muss sich bei 14:24-Punk­ten noch Sor­gen um den Klas­sen­er­halt ma­chen und dürf­te im vor­letz­ten Heim­spiel nichts un­ver­sucht las­sen, zu punk­ten. Ge­for­dert ist auf Sei­ten der Kle­ver Sechs das mitt­le­re Paar­kreuz. Mat­thi­as Kele­men (9:5-Sie­ge) und Neu­zu­gang Ste­fan Bart­mann (5:5) dürf­ten Si­mon Jan­sen und Oli­ver Jan­sen auch im Rück­spiel al­les ab­ver­lan­gen. Vor­tei­le soll­ten die bei­den DJK-Spit­zen Kirch­ner und Andre­as Bol­da ge­gen Chris­ti­an Hin­ze (5:3) und Tho­mas Löb­bert (4:12) so­wie das drit­te Paar­kreuz ge­gen Ro­man Spo­i­da (4:2) und Ah­med Has­san (2:7) ha­ben.

„Im Kampf um den Re­le­ga­ti­ons­rang hilft uns nur ein Sieg wei­ter“

RP-FO­TO: KLAUS-DIE­TER STA­DE

Si­mon Jan­sen (links) und Martin Blu­me hof­fen im Kampf um den Re­le­ga­ti­ons­rang auf ei­nen Rhen­ania-Sieg in Frin­t­rop.

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