Der Brand­schutz wur­de lan­des­weit ver­schärft

Rheinische Post Goch - - NORDRHEIN-WESTFALEN -

Neu­er Flug­ha­fen Am 1. Ju­li 2001 er­öff­ne­te „Düs­sel­dorf In­ter­na­tio­nal“als ei­ner der mo­derns­ten Flug­hä­fen der Welt. 100 Mil­lio­nen Eu­ro wur­den al­lein in den Brand­schutz in­ves­tiert, da­mit sich so ei­ne Ka­ta­stro­phe wie 1996 nicht wie­der­holt. Ve­rän­de­run­gen Heute glei­ten die Auf­zü­ge im Brand­fall au­to­ma­tisch in ei­ne si­che­re Eta­ge. Flucht­we­ge sind mit Leucht­mit­teln ge­kenn­zeich­net, Brand­schutz­tü­ren und -wän­de ver­hin­dern die un­ge­hin­der­te Aus­brei­tung von Feu­er und Rauch. Aus­wir­kun­gen Der Flug­ha­fen­brand in Düs­sel­dorf wur­de in je­dem Rat­haus des Lan­des dis­ku­tiert. Denn schnell war klar ge­wor­den: Na­he­zu je­des öf­fent­li­che Ge­bäu­de hat­te die glei­chen, zu­min­dest ähn­li­che Ri­si­ken. Das Brand­schutz­ge­setz wur­de ge­än­dert, die Ver­wen­dung von PVC-hal­ti­gen Bau­stof­fen re­gle­men­tiert. Mil­lio­nen wur­den in den Brand­schutz von Neu­bau­ten in­ves­tiert. Vor al­lem in Düs­sel­dorf auch in die Re­no­vie­rung: Nach und nach ließ die Stadt ih­re Häu­ser oh­ne viel Auf­he­bens nach­rüs­ten. Bau­recht Als Kon­se­quenz aus dem Flug­ha­fen-Brand wur­den be­stimm­te Bau­stof­fe und -wei­sen ver­bo­ten, die An­for­de­run­gen an Kli­ma­an­la­gen, Auf­zü­ge, Schutz­tü­ren etc. bun­des­weit ver­schärft. Übun­gen In Düs­sel­dorf sind ge­mein­sa­me Übun­gen von Be­rufs- und Flug­ha­fen­feu­er­wehr heute Stan­dard. Die Stadt­feu­er­wehr ver­fügt über Ge­bäu­de­plä­ne al­ler öf­fent­li­chen und vie­ler pri­va­ter Häu­ser, auch vom Flug­ha­fen.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.